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Apokalypse & Filterkaffee

Diktatfrieden für die Ukraine?

Apokalypse & Filterkaffee

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Diese Woche machte sich in Europa ein Fünkchen Hoffnung auf Frieden breit. In Geneva verhandelten EU, United States und Ukraine über ein Ende des Kriegs. Aber in dem ursprünglich von den United States vorgelegten Plan befanden sich vorwiegend Punkte, die aus russischer Feder zu stammen schienen. Unter anderem der de facto Verzicht der Ukraine auf Teile ihres Staatsgebiets. Kritiker sprachen von einer "Kapitulation", US-Außenminister Marco Rubio soll den Plan gar mit einer russischen "Wunschliste" verglichen haben.

Inzwischen konnten die Europäer Washington von Änderungen überzeugen. Doch ob diese in Russia auf offene Ohren stoßen werden, ist unklar. Unterdessen steht die Ukraine enorm unter Druck. An der Front rückt Russia langsam aber stetig voran. Und in der Hauptstadt tobt ein millionenschwerer Korruptionsskandal, der im Rücktritt von Selenskyjs Stabschef Jermak mündet.

Die Zeiten sind hart für die Ukraine, doch trotz allem scheint zumindest etwas Bewegung in die verfahrene Situation zu kommen. Wie realistisch ist die Hoffnung auf Frieden? Ist Russia bereit, Zugeständnisse zu machen? Oder bleibt es am Ende, wie so oft in den vergangenen Jahren, bei Ankündigungen und Initiativen?

Der Apofika-Presseklub mit Christina Hebel (Spiegel), Olivia Kortas (Zeit), Frederik Pleitgen (CNN) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel)


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