Arme reicher machen statt Reiche ärmer
bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei Die Linke seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.
Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. Und vor zwei Wochen hat das von Piketty als Co-Direktor mitgeleitete World Inequality Lab in Paris den Global Justice Report 2026 vorgestellt, in dem es eine globale Vermögenssteuer von bis zu 20 Prozent/Jahr, eine Spitzeneinkommensteuer von 90 Prozent und einen Welt-Justice-Fonds in Höhe von 10,3 Prozent des globalen BIP vorschlägt.
Was davon zu halten ist bespricht Daniel Stelter mit einem Mann, der jahrelang an Pikettys Seite forschte und dennoch zum gegenteiligen Befund gelangte: Daniel Waldenström, Professor am Institut für Industrieökonomie Stockholm und ein weltweit führender Empiriker zur historischen Vermögensverteilung. Sein Befund: Die Vermögensangleichung des 20. Jahrhunderts kam nicht durch Kriege oder Steuern, sondern durch den Aufstieg der Mittelschicht. „Lifting the bottom" statt „taking down the rich".
Hinweis
ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.
Hörerservice
Buch Richer and More Equal: A New History of Wealth in the West von Daniel Waldenström:https://tinyurl.com/3p5e3aj4
Positionspapier Wealth Inequality and Inheritance Taxation (11.5.2025) (Downloadlink!): https://tinyurl.com/yv9hfu4m
Paper Long-Term Trends in the Distribution of Wealth and Inheritance von James B. Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024):https://tinyurl.com/bdfn3tvn
Global Justice Report 2026 des World Inequality Lab (4.6.2026):https://tinyurl.com/bn22tvmd
Beitrag Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026:https://tinyurl.com/3vra778h
beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.
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Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.
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Raw Description
<p>Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei <em>Die Linke</em> seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.</p><p>Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. Und vor zwei Wochen hat das von Piketty als Co-Direktor mitgeleitete World Inequality Lab in Paris den <em>Global Justice Report 2026</em> vorgestellt, in dem es eine globale Vermögenssteuer von bis zu 20 Prozent/Jahr, eine Spitzeneinkommensteuer von 90 Prozent und einen Welt-Justice-Fonds in Höhe von 10,3 Prozent des globalen BIP vorschlägt. </p><p>Was davon zu halten ist bespricht Daniel Stelter mit einem Mann, der jahrelang an Pikettys Seite forschte und dennoch zum gegenteiligen Befund gelangte: Daniel Waldenström, Professor am Institut für Industrieökonomie Stockholm und ein weltweit führender Empiriker zur historischen Vermögensverteilung. Sein Befund: Die Vermögensangleichung des 20. Jahrhunderts kam nicht durch Kriege oder Steuern, sondern durch den Aufstieg der Mittelschicht. „Lifting the bottom" statt „taking down the rich". </p><p><strong>Hinweis </strong></p><p><strong><em>ABSTURZ – So retten wir Deutschland</em></strong>: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077751091" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Thalia</strong></a>, <a href="https://amzn.eu/d/0h7e5Sg6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Amazon</strong></a>, <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Daniel-Stelter/Absturz_lid_58095982.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>geniallokal</strong></a>.</p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p>Buch<strong> <em>Richer and More Equal: A New History of Wealth in the West</em></strong> von Daniel Waldenström:<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/3p5e3aj4" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/3p5e3aj4</strong></a><strong> </strong></p><p>Positionspapier <strong><em>Wealth Inequality and Inheritance Taxation</em> </strong>(11.5.2025) (Downloadlink!): <a href="https://tinyurl.com/yv9hfu4m" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/yv9hfu4m</strong></a><strong> </strong></p><p>Paper<strong> <em>Long-Term Trends in the Distribution of Wealth and Inheritance</em> </strong>von James B. Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024):<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/bdfn3tvn" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/bdfn3tvn</strong></a><strong> </strong></p><p><strong><em>Global Justice Report 2026</em> </strong>des World Inequality Lab (4.6.2026):<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/bn22tvmd" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/bn22tvmd</strong></a><strong> </strong></p><p>Beitrag<strong> <em>Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen</em> </strong>von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026:<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/3vra778h" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/3vra778h</strong></a><strong> </strong></p><p><strong>beyond the obvious</strong> – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Newsletter</strong> – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><p><strong>Redaktionskontakt</strong> – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter <a href="mailto:podcast@think-bto.com" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>podcast@think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Ein bisschen mehr Luft im Sommer? 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Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei Die Linke seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.
Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. Und vor zwei Wochen hat das von Piketty als Co-Direktor mitgeleitete World Inequality Lab in Paris den Global Justice Report 2026 vorgestellt, in dem es eine globale Vermögenssteuer von bis zu 20 Prozent/Jahr, eine Spitzeneinkommensteuer von 90 Prozent und einen Welt-Justice-Fonds in Höhe von 10,3 Prozent des globalen BIP vorschlägt.
Was davon zu halten ist bespricht Daniel Stelter mit einem Mann, der jahrelang an Pikettys Seite forschte und dennoch zum gegenteiligen Befund gelangte: Daniel Waldenström, Professor am Institut für Industrieökonomie Stockholm und ein weltweit führender Empiriker zur historischen Vermögensverteilung. Sein Befund: Die Vermögensangleichung des 20. Jahrhunderts kam nicht durch Kriege oder Steuern, sondern durch den Aufstieg der Mittelschicht. „Lifting the bottom" statt „taking down the rich".
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Positionspapier Wealth Inequality and Inheritance Taxation (11.5.2025) (Downloadlink!): https://tinyurl.com/yv9hfu4m
Paper Long-Term Trends in the Distribution of Wealth and Inheritance von James B. Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024):https://tinyurl.com/bdfn3tvn
Global Justice Report 2026 des World Inequality Lab (4.6.2026):https://tinyurl.com/bn22tvmd
Beitrag Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026:https://tinyurl.com/3vra778h
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<p>Sollte man Milliardäre stärker besteuern? Oder sollte man sie am besten gleich abschaffen? In Deutschland fordert die Partei <em>Die Linke</em> seit Februar 2025 die Halbierung der Milliardärsvermögen binnen zehn Jahren.</p><p>Hinter all diesen Vorschlägen steht der französische Ökonom Thomas Piketty. Mit seiner Formel „r (die Rendite auf dem Kapital) ist größer als g (das Wachstum der Wirtschaft)" lieferte er 2014 die theoretische Grundlage. Sein Schüler Gabriel Zucman, derzeit prominentester Steuerökonom der Welt, hat daraus den G20-Vorschlag einer globalen Mindeststeuer von zwei Prozent destilliert. 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Davies, Rodrigo Lluberas und Daniel Waldenström für CESifo/ifo Institut (2024):<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/bdfn3tvn" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/bdfn3tvn</strong></a><strong> </strong></p><p><strong><em>Global Justice Report 2026</em> </strong>des World Inequality Lab (4.6.2026):<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/bn22tvmd" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/bn22tvmd</strong></a><strong> </strong></p><p>Beitrag<strong> <em>Ein Verarmungsprogramm für Milliarden von Menschen</em> </strong>von Daniel Stelter in DIE WeLT (Juni 2026) zur Veröffentlichung des Global Justice Report 2026:<strong> </strong><a href="https://tinyurl.com/3vra778h" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/3vra778h</strong></a><strong> </strong></p><p><strong>beyond the obvious</strong> – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Newsletter</strong> – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><p><strong>Redaktionskontakt</strong> – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter <a href="mailto:podcast@think-bto.com" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>podcast@think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Ein bisschen mehr Luft im Sommer? 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