Von der Wirklichkeit umzingelt
bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#264 – Die deutsche Wirtschaft befindet sich im zweiten Jahr der Rezession. Trotzdem hält die Regierung am eingeschlagenen Kurs fest und ignoriert wissenschaftliche Studien, die aufzeigen, dass die angestrebten Ziele nicht zu erreichen sind. So rechnet das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor, dass es immer deutlich günstiger sein wird, Grundstoffe wie Stahl zu importieren, als hierzulande mit Wasserstoff zu produzieren. Würden wir trotzdem versuchen, eine solche Produktion hierzulande aufzubauen, dann arbeiten wir sehenden Auges an Investitionsruinen.
Andere Studien zeigen obendrein auf, dass die Grundannahmen der Energiewende nicht nur unrealistisch, sondern auch unfinanzierbar sind. Statt einen maximalen Anteil Erneuerbarer Energien anzustreben, sollte man auf einen Energiemix setzen, um Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiekosten zu erreichen.
Im Gespräch dazu der Energieexperte Dr.-Ing. Markus J. Löffler, emeritierter Professor der Westfälischen Hochschule in Nordrhein-Westfalen.
Hörerservice
Die Fraunhofer-Studie finden Sie hier.
Die Studie des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung finden Sie hier.
Die Studie des Westfälischen Energieinstituts finden Sie hier.
Den Kommentar von Ralf Fücks, Direktor des Zentrums Liberale Moderne in Berlin, finden Sie hier.
Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.
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Raw Description
<p><strong>bto#264</strong> – Die deutsche Wirtschaft befindet sich im zweiten Jahr der Rezession. Trotzdem hält die Regierung am eingeschlagenen Kurs fest und ignoriert wissenschaftliche Studien, die aufzeigen, dass die angestrebten Ziele nicht zu erreichen sind. So rechnet das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor, dass es immer deutlich günstiger sein wird, Grundstoffe wie Stahl zu importieren, als hierzulande mit Wasserstoff zu produzieren. Würden wir trotzdem versuchen, eine solche Produktion hierzulande aufzubauen, dann arbeiten wir sehenden Auges an Investitionsruinen. </p><p> </p><p>Andere Studien zeigen obendrein auf, dass die Grundannahmen der Energiewende nicht nur unrealistisch, sondern auch unfinanzierbar sind. Statt einen maximalen Anteil Erneuerbarer Energien anzustreben, sollte man auf einen Energiemix setzen, um Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiekosten zu erreichen.</p><p> </p><p>Im Gespräch dazu der Energieexperte Dr.-Ing. Markus J. Löffler, emeritierter Professor der Westfälischen Hochschule in Nordrhein-Westfalen. </p><p> </p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p> </p><p>Die Fraunhofer-Studie finden Sie <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2023/fraunhofer_ise_studie_woher_deutschlands_importe_fuer_wasserstoff_und_power-to-x-produkte_kommen_koennten.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p>Die Studie des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung finden Sie <a href="https://www.nature.com/articles/s41560-024-01492-z" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>. </p><p>Die Studie des Westfälischen Energieinstituts finden Sie <a href="https://www.w-hs.de/fileadmin/Oeffentlich/WH-Institute/Westfaelisches-Energieinstitut/Redakteursdateien/Energiewende_und_Versorgungssicherheit.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p>Den Kommentar von Ralf Fücks, Direktor des Zentrums Liberale Moderne in Berlin, finden Sie <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimapolitik-nach-dem-heizungsgesetz-mehr-oekologische-marktwirtschaft-wagen-a-c257cab3-df3e-4c5d-b2cc-da4930db4f7f" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p> </p><p>Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.think-bto.com</a>. </p><p> </p><p>Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p> </p><p>Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.</p><p> </p><p><strong>Shownotes</strong></p><p> </p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. </p><p>Mehr erfahren Sie unter: <a href="https://handelsblatt.com/mehrperspektiven" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://handelsblatt.com/mehrperspektiven</a> </p><p> </p><p><strong>Werbepartner</strong> – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/werbepartner" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>
Show Notes
bto#264 – Die deutsche Wirtschaft befindet sich im zweiten Jahr der Rezession. Trotzdem hält die Regierung am eingeschlagenen Kurs fest und ignoriert wissenschaftliche Studien, die aufzeigen, dass die angestrebten Ziele nicht zu erreichen sind. So rechnet das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor, dass es immer deutlich günstiger sein wird, Grundstoffe wie Stahl zu importieren, als hierzulande mit Wasserstoff zu produzieren. Würden wir trotzdem versuchen, eine solche Produktion hierzulande aufzubauen, dann arbeiten wir sehenden Auges an Investitionsruinen.
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<p><strong>bto#264</strong> – Die deutsche Wirtschaft befindet sich im zweiten Jahr der Rezession. Trotzdem hält die Regierung am eingeschlagenen Kurs fest und ignoriert wissenschaftliche Studien, die aufzeigen, dass die angestrebten Ziele nicht zu erreichen sind. So rechnet das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor, dass es immer deutlich günstiger sein wird, Grundstoffe wie Stahl zu importieren, als hierzulande mit Wasserstoff zu produzieren. Würden wir trotzdem versuchen, eine solche Produktion hierzulande aufzubauen, dann arbeiten wir sehenden Auges an Investitionsruinen. </p><p> </p><p>Andere Studien zeigen obendrein auf, dass die Grundannahmen der Energiewende nicht nur unrealistisch, sondern auch unfinanzierbar sind. Statt einen maximalen Anteil Erneuerbarer Energien anzustreben, sollte man auf einen Energiemix setzen, um Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiekosten zu erreichen.</p><p> </p><p>Im Gespräch dazu der Energieexperte Dr.-Ing. Markus J. Löffler, emeritierter Professor der Westfälischen Hochschule in Nordrhein-Westfalen. </p><p> </p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p> </p><p>Die Fraunhofer-Studie finden Sie <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2023/fraunhofer_ise_studie_woher_deutschlands_importe_fuer_wasserstoff_und_power-to-x-produkte_kommen_koennten.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p>Die Studie des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung finden Sie <a href="https://www.nature.com/articles/s41560-024-01492-z" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>. </p><p>Die Studie des Westfälischen Energieinstituts finden Sie <a href="https://www.w-hs.de/fileadmin/Oeffentlich/WH-Institute/Westfaelisches-Energieinstitut/Redakteursdateien/Energiewende_und_Versorgungssicherheit.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p>Den Kommentar von Ralf Fücks, Direktor des Zentrums Liberale Moderne in Berlin, finden Sie <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimapolitik-nach-dem-heizungsgesetz-mehr-oekologische-marktwirtschaft-wagen-a-c257cab3-df3e-4c5d-b2cc-da4930db4f7f" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p> </p><p>Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">www.think-bto.com</a>. </p><p> </p><p>Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><p> </p><p>Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.</p><p> </p><p><strong>Shownotes</strong></p><p> </p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. </p><p>Mehr erfahren Sie unter: <a href="https://handelsblatt.com/mehrperspektiven" rel="noopener noreferrer" target="_blank">https://handelsblatt.com/mehrperspektiven</a> </p><p> </p><p><strong>Werbepartner</strong> – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/werbepartner" rel="noopener noreferrer" target="_blank">hier</a>.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>