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Mordlust

#238 Der Gesandte

Mordlust

#238
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Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte und häusliche Gewalt und Suizidgedanken

Es ist mal wieder mitten in der Nacht, als ‘Saskias’ Partner sie raus ins Gewerbegebiet zitiert. ‘Saskia’ weiß, dass das kein gutes Zeichen ist. Meist heißt es, dass sie nicht genug Geld eingenommen hat und damit den “Gesandten” verärgert hat. Tatsächlich ist ihr Freund ‘Patrick’ sauer, denn wenn sie den Zorn des Gesandten auf sich ziehen würden, dann seien sie beide in Gefahr, brüllt er ‘Saskia’ an. Doch ‘Saskia’ weiß nicht, was sie noch tun soll. Seit Monaten schläft und isst sie kaum und verkauft ihren Körper an fremde Männer in Aussicht auf ein glückliches Leben. Wütend zieht ‘Patrick’ sein Taschenmesser und lässt die Klinge rausschnellen. Wenn sie das alles nicht ernst nehme, dann müssten sie nun eben ein Opfer bringen, sagt er. Wenig später fließt Blut.

In dieser Folge “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” geht es um eine junge Frau, die sich eine schöne Zukunft mit ihrem Partner ausgemalt hatte und stattdessen in die Zwangsprostitution geriet. Es geht um das System von “Loverboys”, um Menschenhandel und darum, welche Dynamiken Betroffene in die Abhängigkeit treiben. Und diese Folge zeichnet den Weg einer Frau nach, die uns ihre Geschichte erzählt und dabei schonungslos und ehrlich in die dunkelste Zeit ihres Lebens blickt.

Expert:innen für diese Folge:

Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin einer Fachstelle für Frauenhandel in einer Frauenberatungsstelle, ‘Lola Reinhardts’ (Name zu ihrem Schutz und zum Schutz der Betroffenen geändert)

Forensische Psychiaterin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. Nahlah Saimeh

Credit

Produzentinnen/Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jon Handschin

Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Alicia Theisen

Schnitt: Pauline Korb

Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller

Quellen (Auswahl)

Auf Wunsch der Betroffenen und zu ihrem Schutz verlinken wir keine Quellen, die Hinweise auf ihre Identität liefern könnten. Das Urteil zum Fall liegt uns vor.

Bundesweite Hilfe und Unterstützung

KOK e.V. - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.

BKA Aufklärungskampagne FakeLove

WEISSER RING e.V. (Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten) mit Kontaktadressen im gesamten Bundesgebiet, Tel.: 116 006

Bundesweites "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen", Tel.: 0800 0116016

Sofort-Chat täglich zwischen 12 und 20 Uhr

Jede Polizeidienststelle

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