Offenheit - Kann ich auch zuviel von mir erzählen?
Quarks Daily
Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 3448648 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de.
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN? Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben. Autorin: Christiane Tovar
Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard: pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109
Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden: researchgate.net/publication/25460989...
Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen. journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/...
Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen: tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144...
Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören: ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-...
PODCAST-TIPP: Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast: 1.ard.de/y\_kollektiv\_der\_podcast?c...
PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT? Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern? Autor: Lukas Kohlenbach
Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: jamanetwork.com/journals/jamapsychiat...
Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: thelancet.com/action/showPdf?pii=S266...
Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: sciencedirect.com/science/article/pii...
Raw Description
<p>Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de.</p><br/><br/><p>Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.<br/>Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:<br/><br/>OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN?<br/>Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben.<br/>Autorin: Christiane Tovar<br/> <br/>Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard:<br/>https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109<br/> <br/>Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden:<br/>https://www.researchgate.net/publication/254609896_Social_sharing_of_emotion_following_exposure_to_a_negatively_valenced_situation<br/> <br/>Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen.<br/>https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00332941221122861<br/> <br/>Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen:<br/>https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144929X.2025.2590096<br/> <br/>Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören:<br/>https://www.ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-dein-taeglicher-wissenspodcast/jahresrueckblick-bitte-an-das-schoene-denken/wdr/14008241/<br/><br/>PODCAST-TIPP: <br/>Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast:<br/>https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast?c=malange<br/><br/><br/>PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT?<br/>Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern?<br/>Autor: Lukas Kohlenbach<br/><br/>Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2758324?utm_campaign=articlePDF&utm_medium=articlePDFlink&utm_source=articlePDF&utm_content=jamapsychiatry.2019.4275 <br/><br/>Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2666-7762%2823%2900200-4<br/><br/>Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178117300252?casa_token=0j7MgheuoR4AAAAA:QdXBZ1ET9D3hgaBTanyVjbFT95RDhIPC2ksdSeqz4WKNnkkC4FegOCct9M3CU_K6O8TladTF</p>
Show Notes
Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 3448648 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de.
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN? Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben. Autorin: Christiane Tovar
Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard: pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109
Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden: researchgate.net/publication/25460989...
Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen. journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/...
Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen: tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144...
Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören: ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-...
PODCAST-TIPP: Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast: 1.ard.de/y\_kollektiv\_der\_podcast?c...
PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT? Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern? Autor: Lukas Kohlenbach
Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: jamanetwork.com/journals/jamapsychiat...
Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: thelancet.com/action/showPdf?pii=S266...
Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: sciencedirect.com/science/article/pii...
Raw Description
<p>Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de.</p><br/><br/><p>Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.<br/>Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:<br/><br/>OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN?<br/>Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben.<br/>Autorin: Christiane Tovar<br/> <br/>Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard:<br/>https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109<br/> <br/>Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden:<br/>https://www.researchgate.net/publication/254609896_Social_sharing_of_emotion_following_exposure_to_a_negatively_valenced_situation<br/> <br/>Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen.<br/>https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00332941221122861<br/> <br/>Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen:<br/>https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144929X.2025.2590096<br/> <br/>Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören:<br/>https://www.ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-dein-taeglicher-wissenspodcast/jahresrueckblick-bitte-an-das-schoene-denken/wdr/14008241/<br/><br/>PODCAST-TIPP: <br/>Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast:<br/>https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast?c=malange<br/><br/><br/>PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT?<br/>Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern?<br/>Autor: Lukas Kohlenbach<br/><br/>Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2758324?utm_campaign=articlePDF&utm_medium=articlePDFlink&utm_source=articlePDF&utm_content=jamapsychiatry.2019.4275 <br/><br/>Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2666-7762%2823%2900200-4<br/><br/>Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178117300252?casa_token=0j7MgheuoR4AAAAA:QdXBZ1ET9D3hgaBTanyVjbFT95RDhIPC2ksdSeqz4WKNnkkC4FegOCct9M3CU_K6O8TladTF</p>