Eine ungewollte Heldin - Hedwig Porschütz
Radiowissen
Hedwig Porschütz riskierte im Nationalsozialismus ihr Leben: Zeitweilig versteckte sie in ihrer 1,5 Zimmer-Wohnung in Berlin vier Jüdinnen gleichzeitig und nutzte ihr Händchen für Schwarzmarkt-Geschäfte, um jüdischen Verfolgten zu helfen. Doch statt Anerkennung bekam die Ex-Prostituierte nach dem Krieg nur Verachtung zu spüren. Ein Podcast von Karin Becker (BR 2025)
Credits: Autorin: Karin Becker Redaktion: Nicole Ruchlak Regie: Frank Halbach Sprecher: Maren Ulrich, Hemma Michel, Christian Baumann, Friedrich Schloffer
Im Interview: Prof. Dr. Johannes Tuchel, Historiker und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin
Literatur: - Johannes Tuchel: Hedwig Porschütz. Die Geschichte ihrer Hilfsaktionen für verfolgte Juden und ihrer Diffamierung nach 1945. Berlin 2010 – Ausführlichste Beschreibung von Hedwig Porschütz‘ Biografie. - Inge Deutschkron: Sie blieben im Schatten. Ein Denkmal für „stille Helden“. Berlin 1996. Persönliche Berichte von Inge Deutschkron und anderen überlebenden Juden und Jüdinnen über die Hilfe, die sie durch verschiedene deutsche Helferinnen und Helfer erfahren haben und die so lange unbeachtet blieb. - Robert Kain: Otto Weidt: Anarchist und »Gerechter unter den Völkern« (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Reihe A: Analysen und Darstellungen), Berlin 2017. Ausführliche Darstellung des Anarchisten und Draufgängers Otto Weidt und seines Netzwerks von Helfern und Helferinnen, zu dem auch Hedwig Porschütz gehörte. Hedwig Porschütz sind 10 Seiten gewidmet. - Dennis Riffel: Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966. Metropol 2007. Aufschlussreiche Publikation zur bundesdeutschen Gedenkkultur an Hilfen für Verfolgte des NS-Regimes.
Weiterführende Links: Gedenkstätte Stille Helden (also zu Helfern und Helferinnen von Juden und Jüdinnen in der NS Zeit) im Netz
dort auch Infos und Dokumente zu Hedwig Porschütz
Homepage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de
Radiowissen finden Sie auch in ARD Sounds
Das Manuskript zur Folge gibt es hier
Wir freuen uns über eure Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bitte beachtet unsere Netiquette und Tipps für Kommentare
Raw Description
<p>Hedwig Porschütz riskierte im Nationalsozialismus ihr Leben: Zeitweilig versteckte sie in ihrer 1,5 Zimmer-Wohnung in Berlin vier Jüdinnen gleichzeitig und nutzte ihr Händchen für Schwarzmarkt-Geschäfte, um jüdischen Verfolgten zu helfen. Doch statt Anerkennung bekam die Ex-Prostituierte nach dem Krieg nur Verachtung zu spüren. Ein Podcast von Karin Becker (BR 2025)</p><p>Credits:<br/>Autorin: Karin Becker<br/>Redaktion: Nicole Ruchlak<br/>Regie: Frank Halbach<br/>Sprecher: Maren Ulrich, Hemma Michel, Christian Baumann, Friedrich Schloffer</p> <p>Im Interview:<br/>Prof. Dr. Johannes Tuchel, Historiker und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin</p> <p>Literatur: <br/>- Johannes Tuchel: Hedwig Porschütz. Die Geschichte ihrer Hilfsaktionen für verfolgte Juden und ihrer Diffamierung nach 1945. Berlin 2010 – Ausführlichste Beschreibung von Hedwig Porschütz‘ Biografie.<br/>- Inge Deutschkron: Sie blieben im Schatten. Ein Denkmal für „stille Helden“. Berlin 1996. Persönliche Berichte von Inge Deutschkron und anderen überlebenden Juden und Jüdinnen über die Hilfe, die sie durch verschiedene deutsche Helferinnen und Helfer erfahren haben und die so lange unbeachtet blieb.<br/>- Robert Kain: Otto Weidt: Anarchist und »Gerechter unter den Völkern« (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Reihe A: Analysen und Darstellungen), Berlin 2017. Ausführliche Darstellung des Anarchisten und Draufgängers Otto Weidt und seines Netzwerks von Helfern und Helferinnen, zu dem auch Hedwig Porschütz gehörte. Hedwig Porschütz sind 10 Seiten gewidmet.<br/>- Dennis Riffel: Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966. Metropol 2007. Aufschlussreiche Publikation zur bundesdeutschen Gedenkkultur an Hilfen für Verfolgte des NS-Regimes.</p> <p>Weiterführende Links: <br/><a href="https://www.gedenkstaette-stille-helden.de/">Gedenkstätte Stille Helden </a>(also zu Helfern und Helferinnen von Juden und Jüdinnen in der NS Zeit) im Netz</p> <p>dort auch <a href="https://www.gedenkstaette-stille-helden.de/stille-helden/biografien/biografie/detail-169">Infos und Dokumente zu Hedwig Porschütz</a></p> <p><a href="https://www.gdw-berlin.de/home/">Homepage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin</a></p> <p>Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an<br/>radiowissen@br.de</p> <p>Radiowissen finden Sie auch in <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/radiowissen/urn:ard:show:a5369fa8556fcd7b/">ARD Sounds</a></p> <p>Das Manuskript zur Folge gibt es <a href="https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/manuskripte/index.html">hier</a></p> <p>Wir freuen uns über eure Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bitte beachtet <a href="https://www.br.de/service/kommentare-netiquette-richtlinien-110.html">unsere Netiquette und Tipps für Kommentare</a></p>
Show Notes
Hedwig Porschütz riskierte im Nationalsozialismus ihr Leben: Zeitweilig versteckte sie in ihrer 1,5 Zimmer-Wohnung in Berlin vier Jüdinnen gleichzeitig und nutzte ihr Händchen für Schwarzmarkt-Geschäfte, um jüdischen Verfolgten zu helfen. Doch statt Anerkennung bekam die Ex-Prostituierte nach dem Krieg nur Verachtung zu spüren. Ein Podcast von Karin Becker (BR 2025)
Credits: Autorin: Karin Becker Redaktion: Nicole Ruchlak Regie: Frank Halbach Sprecher: Maren Ulrich, Hemma Michel, Christian Baumann, Friedrich Schloffer
Im Interview: Prof. Dr. Johannes Tuchel, Historiker und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin
Literatur: - Johannes Tuchel: Hedwig Porschütz. Die Geschichte ihrer Hilfsaktionen für verfolgte Juden und ihrer Diffamierung nach 1945. Berlin 2010 – Ausführlichste Beschreibung von Hedwig Porschütz‘ Biografie. - Inge Deutschkron: Sie blieben im Schatten. Ein Denkmal für „stille Helden“. Berlin 1996. Persönliche Berichte von Inge Deutschkron und anderen überlebenden Juden und Jüdinnen über die Hilfe, die sie durch verschiedene deutsche Helferinnen und Helfer erfahren haben und die so lange unbeachtet blieb. - Robert Kain: Otto Weidt: Anarchist und »Gerechter unter den Völkern« (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Reihe A: Analysen und Darstellungen), Berlin 2017. Ausführliche Darstellung des Anarchisten und Draufgängers Otto Weidt und seines Netzwerks von Helfern und Helferinnen, zu dem auch Hedwig Porschütz gehörte. Hedwig Porschütz sind 10 Seiten gewidmet. - Dennis Riffel: Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966. Metropol 2007. Aufschlussreiche Publikation zur bundesdeutschen Gedenkkultur an Hilfen für Verfolgte des NS-Regimes.
Weiterführende Links: Gedenkstätte Stille Helden (also zu Helfern und Helferinnen von Juden und Jüdinnen in der NS Zeit) im Netz
dort auch Infos und Dokumente zu Hedwig Porschütz
Homepage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin
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Das Manuskript zur Folge gibt es hier
Wir freuen uns über eure Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bitte beachtet unsere Netiquette und Tipps für Kommentare
Raw Description
<p>Hedwig Porschütz riskierte im Nationalsozialismus ihr Leben: Zeitweilig versteckte sie in ihrer 1,5 Zimmer-Wohnung in Berlin vier Jüdinnen gleichzeitig und nutzte ihr Händchen für Schwarzmarkt-Geschäfte, um jüdischen Verfolgten zu helfen. Doch statt Anerkennung bekam die Ex-Prostituierte nach dem Krieg nur Verachtung zu spüren. Ein Podcast von Karin Becker (BR 2025)</p><p>Credits:<br/>Autorin: Karin Becker<br/>Redaktion: Nicole Ruchlak<br/>Regie: Frank Halbach<br/>Sprecher: Maren Ulrich, Hemma Michel, Christian Baumann, Friedrich Schloffer</p> <p>Im Interview:<br/>Prof. Dr. Johannes Tuchel, Historiker und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin</p> <p>Literatur: <br/>- Johannes Tuchel: Hedwig Porschütz. Die Geschichte ihrer Hilfsaktionen für verfolgte Juden und ihrer Diffamierung nach 1945. Berlin 2010 – Ausführlichste Beschreibung von Hedwig Porschütz‘ Biografie.<br/>- Inge Deutschkron: Sie blieben im Schatten. Ein Denkmal für „stille Helden“. Berlin 1996. Persönliche Berichte von Inge Deutschkron und anderen überlebenden Juden und Jüdinnen über die Hilfe, die sie durch verschiedene deutsche Helferinnen und Helfer erfahren haben und die so lange unbeachtet blieb.<br/>- Robert Kain: Otto Weidt: Anarchist und »Gerechter unter den Völkern« (Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Reihe A: Analysen und Darstellungen), Berlin 2017. Ausführliche Darstellung des Anarchisten und Draufgängers Otto Weidt und seines Netzwerks von Helfern und Helferinnen, zu dem auch Hedwig Porschütz gehörte. Hedwig Porschütz sind 10 Seiten gewidmet.<br/>- Dennis Riffel: Unbesungene Helden. Die Ehrungsinitiative des Berliner Senats 1958 bis 1966. Metropol 2007. Aufschlussreiche Publikation zur bundesdeutschen Gedenkkultur an Hilfen für Verfolgte des NS-Regimes.</p> <p>Weiterführende Links: <br/><a href="https://www.gedenkstaette-stille-helden.de/">Gedenkstätte Stille Helden </a>(also zu Helfern und Helferinnen von Juden und Jüdinnen in der NS Zeit) im Netz</p> <p>dort auch <a href="https://www.gedenkstaette-stille-helden.de/stille-helden/biografien/biografie/detail-169">Infos und Dokumente zu Hedwig Porschütz</a></p> <p><a href="https://www.gdw-berlin.de/home/">Homepage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin</a></p> <p>Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an<br/>radiowissen@br.de</p> <p>Radiowissen finden Sie auch in <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/radiowissen/urn:ard:show:a5369fa8556fcd7b/">ARD Sounds</a></p> <p>Das Manuskript zur Folge gibt es <a href="https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/manuskripte/index.html">hier</a></p> <p>Wir freuen uns über eure Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bitte beachtet <a href="https://www.br.de/service/kommentare-netiquette-richtlinien-110.html">unsere Netiquette und Tipps für Kommentare</a></p>