Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?
Was jetzt?
Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.
Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
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Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?
Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor
Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?
Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um acht Prozent
Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli?
Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist
Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an
Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern
Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?
Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr
Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge zahlen
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Raw Description
<p>Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Andreas_Sentker/index.xml" rel="noopener noreferrer">Andreas Sentker</a>, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.</p> <p>Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Tina_Groll/index.xml" rel="noopener noreferrer">Tina Groll</a>, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.</p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.instagram.com/reels/DZnFPcxoiRQ/" rel="noopener noreferrer">Cat content bei </a>»<a href="https://www.instagram.com/reels/DZnFPcxoiRQ/" rel="noopener noreferrer">Romeo und Julia</a>«</p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/L/Rita_Lauter/index" rel="noopener noreferrer">Rita Lauter</a></p> <p>Redaktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Hannah_Gruenewald/index" rel="noopener noreferrer">Hannah Grünewald</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index" rel="noopener noreferrer">Christina Felschen</a>, <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Celine-Yasemin_Rolle/index" rel="noopener noreferrer">Celine Yasemin Rolle</a></p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:wasjetzt@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wasjetzt@zeit.de</a>.</p> <p> </p> <p><strong>Weitere Links zur Folge: </strong></p> <p>EU-Gentechnik: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/eu-gentechnikrecht-umweltkommission-parlament-deregulierung-wirtschaft" rel="noopener noreferrer">Kommt jetzt die neue Gentechnik?</a></p> <p>Crispr/Cas9: <a href="https://www.zeit.de/wissen/2020-10/crispr-cas9-nobelpreis-chemie-emmanuelle-charpentier-jennifer-a-doudna-genforschung" rel="noopener noreferrer">Evolution aus dem Labor</a></p> <p>Grüne Gentechnik: <a href="https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2023-07/gruene-gentechnik-eu-regeln-lockerungen" rel="noopener noreferrer">Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?</a></p> <p>Klimakrise: <a href="https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2025-06/studie-stanford-university-klimakrise-ernteausfaelle" rel="noopener noreferrer">Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um acht Prozent</a></p> <p>Gentechnik: <a href="https://www.zeit.de/2026/17/gentechnik-pflanzen-zuechtung-eu-patente" rel="noopener noreferrer">Wem gehört der Brokkoli?</a></p> <p>Reform der Einkommensteuer: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-05/reform-einkommensteuer-entlastung-spitzenverdiener-bundesregierung" rel="noopener noreferrer">Warum die Steuerreform so schwierig ist</a></p> <p>Steuerreform: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-04/lars-klingbeil-spd-steuerreform-entlastung-geringverdiener-gxe" rel="noopener noreferrer">Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an</a></p> <p>Einkommensteuer: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-05/lars-klingbeil-vizekanzler-spd-spitzenverdiener-beitrag-gxe" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern</a></p> <p>Einkommenssteuerreform: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/einkommenssteuerreform-stefan-bach-grundfreibetrag-tax-credit" rel="noopener noreferrer">Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?</a></p> <p>Beiträge zur Krankenkasse: <a href="https://www.zeit.de/geld/2026-01/beitraege-krankenkasse-entwicklung-vergleich-beitragssatz" rel="noopener noreferrer">So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr</a></p> <p>Sozialabgaben: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-09/sozialabgaben-besserverdiener-beitragsbemessungsngrene" rel="noopener noreferrer">Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge zahlen</a></p> <p><p>Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschlie<strong>ßen</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p>Mehr hören? 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Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.
Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
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Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?
Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um acht Prozent
Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli?
Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist
Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an
Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern
Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?
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<p>Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Andreas_Sentker/index.xml" rel="noopener noreferrer">Andreas Sentker</a>, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.</p> <p>Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Tina_Groll/index.xml" rel="noopener noreferrer">Tina Groll</a>, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.</p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.instagram.com/reels/DZnFPcxoiRQ/" rel="noopener noreferrer">Cat content bei </a>»<a href="https://www.instagram.com/reels/DZnFPcxoiRQ/" rel="noopener noreferrer">Romeo und Julia</a>«</p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/L/Rita_Lauter/index" rel="noopener noreferrer">Rita Lauter</a></p> <p>Redaktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Hannah_Gruenewald/index" rel="noopener noreferrer">Hannah Grünewald</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index" rel="noopener noreferrer">Christina Felschen</a>, <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Celine-Yasemin_Rolle/index" rel="noopener noreferrer">Celine Yasemin Rolle</a></p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? 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