Irankrieg: Ohne Öl und Gas kein Essen?
Was jetzt?
Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt. Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion. Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe.
Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.
Und sonst so? Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann Lebensmittel
Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt
Straße von Hormus: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig
Antalya Diplomatie-Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier die große Bühne
Türkei und Iran: Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu werden
Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe
Straße von Hormus: Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus?
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Raw Description
<p>Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt. Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion. Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien werden können, erklärt ZEIT-Autorin <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Christiane_Grefe/index.xml#author-content" rel="noopener noreferrer">Christiane Grefe</a>.</p> <p>Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? <a href="https://www.zeit.de/autoren/Z/Fritz_Zimmermann/index" rel="noopener noreferrer">Fritz Zimmermann</a>, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.</p> <p> </p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-04/us-produkte-boykott-abhaengigkeit-verbraucher-europa/komplettansicht" rel="noopener noreferrer">Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden</a>.</p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/M/Philip-Johann_Moser/index" rel="noopener noreferrer">Philip-Johann Moser</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index" rel="noopener noreferrer">Christina Felschen</a> und Maximilian Renzikowski</p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:wasjetzt@zeit.de" rel="noopener noreferrer">wasjetzt@zeit.de</a>.</p> <p> </p> <p>Weitere Links zur Folge:</p> <p>Düngemittel und Energiepreise: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-04/duengemittel-energie-preise-landwirtschaft-iran-usa" rel="noopener noreferrer">Erst wird Sprit unbezahlbar, dann Lebensmittel</a></p> <p>Düngemittel: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-03/duengemittel-preissteigerung-landwirtschaft-gaspreise-energiekrise" rel="noopener noreferrer">Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt</a></p> <p>Straße von Hormus: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/iran-schliesst-strasse-von-hormus-wieder-wegen-us-blockade-gxe" rel="noopener noreferrer">Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig</a></p> <p>Antalya Diplomatie-Forum: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/antalya-diplomacy-forum-tuerkei-recep-tayyip-erdogan-konferenz-bundesregierung" rel="noopener noreferrer">Selbst der russische Außenminister kriegt hier die große Bühne</a></p> <p>Türkei und Iran: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/tuerkei-iran-krieg-usa-israel-nato" rel="noopener noreferrer">Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu werden</a></p> <p>Gazafriedensverhandlungen: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-10/gazafrieden-verhandlungen-recep-tayyip-erdogan-hamas-donald-trump" rel="noopener noreferrer">Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe</a></p> <p>Straße von Hormus: <a href="https://www.zeit.de/2026/17/strasse-von-hormus-iran-petrodollar-oelhandel-usa" rel="noopener noreferrer">Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus?</a></p> <p><p>Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschlie<strong>ßen</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p>Mehr hören? 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Show Notes
Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt. Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion. Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe.
Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.
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<p>Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt. Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion. Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien werden können, erklärt ZEIT-Autorin <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Christiane_Grefe/index.xml#author-content" rel="noopener noreferrer">Christiane Grefe</a>.</p> <p>Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? <a href="https://www.zeit.de/autoren/Z/Fritz_Zimmermann/index" rel="noopener noreferrer">Fritz Zimmermann</a>, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.</p> <p> </p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-04/us-produkte-boykott-abhaengigkeit-verbraucher-europa/komplettansicht" rel="noopener noreferrer">Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden</a>.</p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/M/Philip-Johann_Moser/index" rel="noopener noreferrer">Philip-Johann Moser</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index" rel="noopener noreferrer">Christina Felschen</a> und Maximilian Renzikowski</p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? 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