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Neues Rentenpaket, altes Problem

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Die Bundesregierung will das Rentenniveau langfristig stabilisieren. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat dazu im Kabinett einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der schließlich beschlossen wurde. Das Rentenniveau soll bis 2031 langfristig nicht unter 48 Prozent des Durchschnittslohns fallen. Diese Haltelinie soll verhindern, dass die Renten langsamer steigen als die Löhne. Auch das Renteneintrittsalter soll nicht weiter steigen, sondern ab dem Jahr 2031 bei 67 Jahren bleiben. Außerdem soll die Mütterrente ausgeweitet werden. Allerdings scheint ein Grundproblem bestehen zu bleiben: Immer weniger Menschen, die arbeiten, bezahlen für immer mehr Menschen, die in Rente sind. Die Rentenkosten steigen also stark an, während die Zahl der Beitragszahler sinkt. Warum hält die Regierung also an diesem Kurs fest? Und gäbe es irgendwelche Alternativen? Roman Pletter leitet das Wirtschaftsressort der ZEIT und ordnet im Podcast die Rentenreform ein.

In Poland ist der rechtskonservative Politiker Karol Nawrocki als neuer Präsident vereidigt worden. Er legte seinen Amtseid vor der Nationalversammlung ab. Anfang Juni hatte er die Stichwahl mit 50,9 Prozent knapp gegen den liberalen Warschauer Oberbürgermeister Rafał Trzaskowski gewonnen. Karol Nawrocki ist 42 Jahre alt, Historiker und wurde im Wahlkampf von der rechtspopulistischen PiS-Partei sowie von mehreren katholischen Geistlichen unterstützt. Sein Sieg gilt als schwere Niederlage für die proeuropäische Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk. Bereits Nawrockis Vorgänger Andrzej Duda hatte in den vergangenen Jahren mit Vetos immer wieder Gesetze der Regierung blockiert. Adam Traczyk, Politikwissenschaftler und Direktor des Think-Tanks Global.Lab., erklärt im Podcast, worauf sich Polen mit dem neuen Präsidenten einstellen muss.

Außerdem im Update:

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat in Moscow den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Das Treffen fand zwei Tage vor Ablauf einer Frist statt, die Trump Russland gesetzt hatte. Bis zum Freitag soll demnach eine Waffenruhe mit der Ukraine vereinbart werden. Andernfalls droht Trump Russland und seinen Handelspartnern mit hohen Zöllen und weiteren wirtschaftlichen Strafmaßnahmen.

Und sonst so? Affen klauen Handys und fordern Snacks als Lösegeld


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