Sondierungspapier: Wer soll das bezahlen?
Was jetzt?
Nach den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU und SPD haben die Fraktionen am Samstag ein gemeinsames Sondierungspapier vorgestellt. Mehrere Ökonomen kritisierten am Wochenende, im Papier fehle es an einer erkennbaren Strategie, um teure Vorhaben wie die Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie oder die Erhöhung der Mütterrente zu finanzieren. Dabei klafft im Haushalt für die kommenden Jahre ohnehin schon eine Lücke. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im Nachrichtenpodcast, warum das Sondervermögen für Infrastruktur und die Reform der Schuldenbremse keine Lösung für das Haushaltsdefizit sein sollten.
Um eben jene Vorhaben – die Reform der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben und das Infrastruktur-Sondervermögen – noch wie geplant in dieser Woche durch den Bundestag zu bringen, brauchen Union und SPD die Stimmen der Grünen für eine Zweidrittelmehrheit. Für die Partei, die eigentlich zu den Wahlverlierern gehörte, ergibt sich daraus eine Machtposition. Welche Forderungen sie als Gegenleistung für ein Ja einfordern könnten, analysiert Bernd Ulrich, Redakteur der ZEIT, im Gespräch mit Jannis Carmesin.
Und sonst so? Mit MDMA gegen das Nova-Trauma
Moderation und Produktion
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Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle
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- Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: Das reicht noch nicht
- Sondierungspapier: Städte- und Gemeindebund begrüßt Migrationspläne von Union und SPD
- Sondervermögen: Die CDU hat die Deutschen veräppelt
- Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: Grüne, FDP, Linke und AfD kritisieren Sondierungsergebnis
- Sondierungsergebnisse: Grüne verweigern vorerst Zustimmung zu Merz' Finanzierungsplänen
- Schuldenbremse: Was die Einigung von Union und SPD bedeutet
- Schuldenbremse und Sondervermögen: CDU-Wirtschaftsrat und Steuerzahlerbund warnen vor Verschwendung
- Neue Bundesregierung: Jetzt auch noch Öko?
- Sondierungsgespräche: Die Vorhaben von Union und SPD im Überblick
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Raw Description
<p>Nach den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU und SPD haben die Fraktionen am Samstag ein gemeinsames Sondierungspapier vorgestellt. Mehrere Ökonomen kritisierten am Wochenende, im Papier fehle es an einer erkennbaren Strategie, um teure Vorhaben wie die Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie oder die Erhöhung der Mütterrente zu finanzieren. Dabei klafft im Haushalt für die kommenden Jahre ohnehin schon eine Lücke. <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Mark_Schieritz/index.xml">Mark Schieritz</a>, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im Nachrichtenpodcast, warum das Sondervermögen für Infrastruktur und die Reform der Schuldenbremse keine Lösung für das Haushaltsdefizit sein sollten. </p><p>Um eben jene Vorhaben – die <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/faq-einigung-spd-union-reform-schuldenbremse">Reform der Schuldenbremse</a> für Verteidigungsausgaben und das <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/cdu-wirtschaftsrat-warnt-vor-verschwendung-infrastruktur-sondervermoegen">Infrastruktur-Sondervermögen</a> – noch wie geplant in dieser Woche durch den Bundestag zu bringen, brauchen Union und SPD die Stimmen der Grünen für eine Zweidrittelmehrheit. Für die Partei, die eigentlich zu den Wahlverlierern gehörte, ergibt sich daraus eine Machtposition. Welche Forderungen sie als Gegenleistung für ein Ja einfordern könnten, analysiert <a href="https://www.zeit.de/autoren/U/Bernd_Ulrich/index.xml">Bernd Ulrich</a>, Redakteur der ZEIT, im Gespräch mit Jannis Carmesin.</p><p>Und sonst so? <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c9wpy14wyd0o">Mit MDMA gegen das Nova-Trauma</a></p><p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/C/Jannis_Carmesin">Jannis Carmesin</a></p><p>Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle</p><p>Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:wasjetzt@zeit.de">wasjetzt@zeit.de</a>.</p><p> </p><p><strong>Weitere Links zur Folge</strong></p><p>Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/sondierungsergebnis-union-spd-haushalt-finanzierung-prioritaeten">Das reicht noch nicht</a></p><p>Sondierungspapier: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/sondierungspapier-union-spd-einigung-migration">Städte- und Gemeindebund begrüßt Migrationspläne von Union und SPD</a></p><p>Sondervermögen: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/sondervermoegen-friedrich-merz-cdu-schuldenbremse-bundeswehr">Die CDU hat die Deutschen veräppelt</a></p><p>Sondierungsergebnis CDU/CSU und SPD: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/soniderung-union-spd-gruene-linke">Grüne, FDP, Linke und AfD kritisieren Sondierungsergebnis</a></p><p>Sondierungsergebnisse: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/gruene-merz-sondierungen-zustimmung-finanzierung">Grüne verweigern vorerst Zustimmung zu Merz' Finanzierungsplänen</a></p><p>Schuldenbremse: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/faq-einigung-spd-union-reform-schuldenbremse">Was die Einigung von Union und SPD bedeutet</a></p><p>Schuldenbremse und Sondervermögen: <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/cdu-wirtschaftsrat-warnt-vor-verschwendung-infrastruktur-sondervermoegen">CDU-Wirtschaftsrat und Steuerzahlerbund warnen vor Verschwendung</a></p><p>Neue Bundesregierung: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/neue-bundesregierung-friedrich-merz-gruene-union">Jetzt auch noch Öko?</a></p><p>Sondierungsgespräche: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/sondierungsgespraeche-union-spd">Die Vorhaben von Union und SPD im Überblick</a></p><p>Sondierungsergebnisse: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/gruene-merz-sondierungen-zustimmung-finanzierung">Grüne verweigern vorerst Zustimmung zu Merz' Finanzierungsplänen</a></p> <p><p>Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschlie<strong>ßen</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p>Mehr hören? 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Dabei klafft im Haushalt für die kommenden Jahre ohnehin schon eine Lücke. <a href="https://www.zeit.de/autoren/S/Mark_Schieritz/index.xml">Mark Schieritz</a>, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im Nachrichtenpodcast, warum das Sondervermögen für Infrastruktur und die Reform der Schuldenbremse keine Lösung für das Haushaltsdefizit sein sollten. </p><p>Um eben jene Vorhaben – die <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-03/faq-einigung-spd-union-reform-schuldenbremse">Reform der Schuldenbremse</a> für Verteidigungsausgaben und das <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/cdu-wirtschaftsrat-warnt-vor-verschwendung-infrastruktur-sondervermoegen">Infrastruktur-Sondervermögen</a> – noch wie geplant in dieser Woche durch den Bundestag zu bringen, brauchen Union und SPD die Stimmen der Grünen für eine Zweidrittelmehrheit. Für die Partei, die eigentlich zu den Wahlverlierern gehörte, ergibt sich daraus eine Machtposition. 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