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WDR Zeitzeichen

Gesittet plündern: Die Vandalen in Rom

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In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:

  • warum sich um die Vandalen so unglaubliche Mythen ranken,
  • wie eng eigentlich ihr Verhältnis zum römischen Apparat ist,
  • welche Propaganda der römisch-katholische Kirchenvater Augustinus verbreitet,
  • wohin sich Geiserich nach der Plünderung Roms zurückzieht,
  • wie die Vandalen aus der Weltgeschichte verschwinden.

Im Jahr 428 übernimmt Geiserich die Herrschaft über die Vandalen, als unehelicher Sohn des bisherigen Vandalen-Führers. Er gilt als klug, gerissen und weitsichtig. Unter ihm wagen die Vandalen den großen Sprung von Südspanien nach Afrika. Ihren Ursprung haben sie in Osteuropa, hierher hat sie ihre lange Wanderung geführt, im Nacken die nachrückenden konkurrierenden germanischen Stämme.

Die Vandalen erobern das ganze römische Nordafrika. Geiserich baut eine effektive Kriegsflotte auf und macht damit das westliche Mittelmeer unsicher. Seine Blitzangriffe bringen ihm den Ruf als Fürst der Finsternis ein.

Während sich die Römer in Gallien mit den Hunnen bekriegen, bereitet Geiserich die Übernahme der Macht in Rom vor. Sein Sohn verlobt sich mit der römischen Kaisertochter. Doch dann kommt ein neuer Kaiser auf dem Thron. Die Verlobung wird aufgelöst. Geiserich reagiert sofort. Seine Flotte landet im Hafen vor Rom, seine Truppen erobern die Stadt.


Quellen und Interviewpartner

Weiterführende Links


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Die Macher

  • Autor: Heiner Wember
  • Redaktion: Frank Zirpins
  • Technik: Moritz Raestrup