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Kampf gegen Windmühlen: Don Quijote ist unsterblich

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In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:

  • warum Autor Miguel de Cervantes behauptet, Don Quijote sei ein Anti-Ritter-Roman,
  • welchen "wohlklingenden Namen" das Pferd von Don Quijote hat,
  • wen die Romanfigur Don Quijote für ihr Scheitern verantwortlich macht,
  • was ein arabischer Geschichtsschreiber mit dem Roman zu tun hat,
  • welches abenteuerliche Leben der Schriftsteller Cervantes selbst führt.

Seit über 400 Jahren reitet der "Ritter von der traurigen Gestalt" nun schon mit seinem Knappen Sancho Pansa durch die Literaturgeschichte. Trotz seiner Verrücktheiten - wie dem berühmten Kampf gegen Windmühlen - gilt Don Quijote als positiver Held. Er will das Edle und Wahre. Doch seine verzerrte Sicht der Dinge führt dazu, dass er an der Realität scheitert.

Als der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra 1605 den ersten Teil des Romans veröffentlicht, wird der ein Riesenerfolg. Cervantes plant deshalb einen zweiten Teil. Doch bevor der 1615 gedruckt wird, veröffentlicht ein bis heute unbekannter Autor unter dem Pseudonym Avellaneda eine unautorisierte Don-Quijote-Fortsetzung.

In seiner eigenen Fortsetzung des Romans stellt Cervantes deshalb klar, dass alles, was sein Konkurrent über Don Quijote erzählt hat, Lüge ist. Um weitere falsche Don Quijotes zu verhindern, beendet Cervantes seine Erzählung so, dass sie keine Fortsetzung erlaubt.


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