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Machtpolitik im Mittelalter: Ferdinand I.

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Ferdinand I. ist ein mächtiger Herrscher auf der iberischen Halbinsel. Er bekämpft die Muslime, verbündet sich mit ihnen - und lässt sie zahlen. Er stirbt am 27.12.1065.

In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:

  • wie seine Familie und seine Frau die Macht Ferdinands fördern und einschränken,
  • was hinter Ferdinands Attacken gegen die muslimischen Reiche im Süden der spanischen Halbinsel steckt,
  • was Ferdinand mit der Überführung der Gebeine des heiligen Isidor aus dem muslimischen Sevilla in das christliche León bezweckt,
  • wie die Inschrift von Ferdinands Grab lautet.

Wie sieht die Welt Ferdinands aus? Auf der Iberischen Halbinsel, dem heutigen Gebiet von Nordspanien und Teilen Portugals, gibt es eine Vielzahl christlicher Fürstentümer, eng verflochten durch ein enges Verwandtschaftsnetz. Die Aristokratie der Halbinsel ist im Grunde eine einzige große Familie - verbunden durch Ehen. Und Ferdinand hat seine Verwandten besiegt oder unterworfen.

Der Süden der Halbinsel ist eine andere Welt. Hier blühen Poesie, Wissenschaft und Architektur. Muslime, Juden und Christen leben relativ friedlich zusammen. Das ist Al-Andalus, auf dem Gebiet des heutigen Andalusia. Lange herrschte hier das Kalifat von Córdoba. Doch nun zerbricht es in mehr als 60 Fürstentümer. Diese Splitterreiche sind für Ferdinands Machthunger ein gefundenes Fressen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:


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