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Neue Heimat im Meer: Die ersten Wikinger auf Island

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Die Namen der ersten Siedler auf Island sind im Landnahmebuch erfasst. Aber wer überwinterte eigentlich als Erster auf der Insel? Und war das wirklich im Jahr 870?

In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:

  • warum Island für Archäologen eine Schatzkammer ist
  • was ein "Pape" im Ortsnamen über die Besiedlung aussagt
  • wie die ersten Siedler sich gegen die Kälte wappnen
  • welche Rätsel römische Kupfermünzen den Historikern aufgeben

Um die erste Besiedelung Islands ranken sich viele Sagen und Legenden. Der Schwede Gardar Svavarsson soll einst zufällig auf der Insel gestrandet und dann am 18.11.870 zum Überwintern zurück gekehrt sein. Lyrischer ist die Geschichte um Flóki Vilgerdarson. Der Norweger hat angeblich drei Raben ausgesetzt, die seinem Schiff den Weg nach Island zeigten.

Die isländische Geschichtsschreibung nennt Ingólfr Arnarson und Hjörleifr Hródmarsson als erste Dauersiedler. Wer tatsächlich als erster Mensch auf Island übernachtet hat, ist bis heute nicht bewiesen.

Belegt ist hingegen, dass um 870 die ersten Wikinger aus Norwegen Island besiedelt haben. Nach der Machtübernahme durch Harald Schönhaar waren sie auf der Suche nach einer neuen Heimat – und richten sich mit Fellen und viel Gras auf der eisigen Vulkaninsel ein.

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Produktion

Autor: Wolfgang Meyer Redaktion: Frank Zirpins