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WDR Zeitzeichen

Oskar Vogt: die Vermessung des Gehirns

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Gemeinsam mit seiner Frau Cécile kartiert Oskar Vogt das Gehirn und entdeckt unbekannte Hirnregionen: Grundsteine der modernen Neuroanatomie. Geboren am 6.4.1870 in Husum.

In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:

  • wo sich die Französin Cécile Mugnier und Oskar Vogt kennenlernen,
  • welcher ungewöhnliche Arbeitsgegenstand auf dem Hochzeitsfoto der beiden abgebildet ist,
  • was der russische Revolutionsführer Lenin mit Oskar Vogt zu tun hat,
  • welche menschenfeindlichen Ideen die Forschung des Ehepaars beinhaltet,
  • wie Hitler den Institutsdirektor Vogt Mitte der 1930er-Jahre entlässt.

Lassen sich psychische Auffälligkeiten durch Besonderheiten im Gehirn erklären? Das ist die Frage, die die Ehe- und Arbeitsgemeinschaft von Cécile und Oskar Vogt umtreibt. Um sie beantworten zu können, ist zunächst Grundlagenforschung nötig, die den grundsätzlichen Aufbau und die Funktionsweise des Gehirns klärt.

Die Vogts entwickeln die Lokalisationslehre weiter, die bestimmte Funktionen bestimmten Hirnbereichen zuordnet. Für diese Untersuchungen werden Gehirne Verstorbener speziell präpariert und in dünne Scheiben gehobelt. In ihrem Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut wird fächerübergreifend gearbeitet. Neben der Grundlagenforschung geht es auf der Bettenstation auch um Therapien für psychiatrische Patienten.


Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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