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WDR Zeitzeichen

Schlauheit auf dem Prüfstand: der erste Intelligenztest

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Am 28.4.1905 wird in France der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - ursprünglich entwickelt, um Kindern mit Lernschwächen zu helfen.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:

  • warum Hochbegabung gleichermaßen Segen und Fluch ist,
  • warum Schulleistungen nicht unbedingt etwas über Intelligenz aussagen,
  • mit welcher Formel der Intelligenzquotient berechnet wird,
  • wie Intelligenztests auch missbräuchlich angewendet werden.

1882 wird in Frankreich die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Das Problem: Viele Kinder sind es nicht gewohnt, stundenlang stillzusitzen und einem Lehrer zuzuhören.

Man will herausfinden, ob das nur Anpassungsschwierigkeiten sind oder den Kindern die kognitiven Fähigkeiten fehlen, dem Unterricht zu folgen. Kinder, die nicht in der Lage sind, die normale Schule zu besuchen, sollen in Sonderklassen besonders gefördert werden. Zuvor aber sollen sie eingehend untersucht werden, so beschließt es eine vom Bildungsministerium einberufene Kommission.

Am 28. April 1905 wird der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - der Binet-Simon-Test, benannt nach seinen beiden Schöpfern, dem Psychologen Alfred Binet und seinem Assistenten Théodore Simon. Ihr Ansatz: eine Messskala der Intelligenz, basierend auf einer Reihe von Tests mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad.

Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:


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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:

  • Autor: Marko Rösseler
  • Redaktion: Matti Hesse und Christoph Tiegel
  • Technik: Sarah Fitzek