Skip to content
WDR Zeitzeichen

Wie eine Bombe Martin Luther King zur Gewaltfreiheit motiviert

WDR Zeitzeichen

0:00,0
10 min
0:00
2:00
4:00
0:00 5:00 10:00
1x

Am 30.1.1956 explodiert eine Bombe vor Kings Familienhaus. Statt einzuschüchtern, wird der Anschlag zum Wendepunkt für den gewaltfreien Widerstand der Bürgerrechtsbewegung.

In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:

  • wie nicht nur der Ku-Klux-Klan mit Terror und Einschüchterung die Rassentrennung sichern will,
  • von Rosa Parks und dem Busboykott von Montgomery,
  • wie gewaltfreier Massenprotest das Machtgefüge in den United States erschüttert,
  • wie Kings Frau ihren Mann trotz aller Drohungen unterstützt.

Im Montgomery der 1960er Jahre sind explodierende Bomben keine Seltenheit. Der Süden der United States ist ein Hotspot politisch motivierter Gewalt gegen die Schwarze Bevölkerung. In der Nacht des 30. Januar 1956 trifft es das Haus von Martin Luther King. Er selbst ist zu dem Zeitpunkt auf einer Kirchenversammlung. Seine Frau und das wenige Wochen alte Baby sind zu Hause - beide bleiben aber unverletzt. Die Attentäter werden nie gefasst.

Der Anschlag auf Kings Haus soll Angst verbreiten. Stattdessen entsteht aus ihm ein öffentliches Versprechen zur Gewaltfreiheit. Tausende Schwarze folgen Kings Forderung: "Greift nicht zu den Waffen. Wir müssen Hass mit Liebe begegnen."

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?

Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de

Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!


ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt

Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:

  • Autor: Jonas Colsman
  • Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse
  • Technik: Sascha Schiemann