Eule oder Lerche - Was bringen Chronotypen für die Medizin?
IQ - Wissenschaft und Forschung
Unsere innere Uhr taktet Schlaf, Hormone, Immunsystem. Chronobiologie und Chronotypen-Tests, unter anderem mit Hilfe von Haarproben, sollen helfen, Medizin zu personalisieren: vom Tablettentiming bis zur Impfung. In diesem Podcast fragen wir: Wie realistisch ist das?
Host dieser Folge ist Iska Schreglmann Redaktion: Katharina Hübel Produktion: Markus Mähner
Unser Interviewpartner: Prof. Achim Kramer, Charité Berlin anaesthesieintensivmedizin.charite.de...
Zum Weiterlesen: Hier der Link zur Studie von Prof. Achim Kramer rund um den Chronotypen-Test mittels einer Haarwurzel: pnas.org/doi/10.1073/pnas.2514928123
Mehr zur Zirkadianen Medizin und zur Forschung von Prof. Achim Kramer an der Charité in Berlin findet Ihr hier: circadianmedicine.de/de
Zum Weiterhören: Unsere Podcast-Tipps rund um die Fähigkeiten des menschlichen Körpers bei Radiowissen in ARD Sounds:
Das Interstitium - Unübersehbar groß im Körper ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Leistungsmaschine Körper - Als wir zur Maschine wurden ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Das Immunsystem - Wächter unseres Körpers ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Der Stoffwechsel - Unser unbekannter Motor ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (wa.me/491746744240) oder iq@br.de
Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter!IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: 1.ard.de/IQWissenschaft
Transkript (Genauigkeit kann abweichen) wenn ihr derzeit so morgens in den Tag startet, wie ist denn da euer Gemütszustand? Leichtfüßig Zwitschernd oder eher bleischwer? Also ich trauere ja ehrlich gesagt seit der Nacht der Zeitumstellung immer noch dieser geklauten Stunde hinterher. Ich bin einfach kein Morgenmensch, kann man nichts machen. Wird wohl Veranlagung sein. Gestatten ist gar Schregelmann eine der bekennenden Eulen im IQ Team und davon habt ihr ja sicher schon gehört. Von dieser Unterscheidung von Eulen und Lerchen. Sprecher*in 2 Damit beschäftigen sich Chronobiologen, also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unsere innere Uhr erforschen, den biologischen Rhythmus von Lebewesen, Prozesse im Körper, die zum Beispiel von Licht durch Hormone oder auch von unseren Genen beeinflusst werden. Und die Eule in der Chronobiologie ist die Bezeichnung für Menschen, die morgens gerne länger schlafen, dafür aber nachts zur Höchstform auflaufen. Ganz anders als die Lerchen, die in aller frühe unverdrossen in den Tag starrten, dann aber abends gerne schnell in die Kissen sinken. Sprecher*in 1 In Wirklichkeit ist natürlich mal wieder alles viel komplexer. Es gibt unter den Menschen wesentlich mehr als nur 2 solcher Chronotypen und bei jedem tickt die innere Uhr etwas anders. Wie die tickt, das kann man jetzt offenbar recht einfach herausfinden, mit Hilfe von Haaren und ihren Wurzeln. Ein Forscherteam an der Berliner charité. Hat dazu einen Test entwickelt. Gib mir dein Haar und ich sage dir, wie deine innere Uhr tickt und falls ihr euch jetzt fragt, ja schön, aber was bringt mir das denn genau an dem Punkt wird s nämlich spannend. Forscher sagen, wenn man die ganz persönliche innere Uhr kennt, dann kann das tatsächlich helfen gesünder zu werden, denn je nach Chronotyp könnte man dann Patienten und Patientinnen medizinisch anders behandeln. Wie soll das denn genau funktionieren? Interview mit Prof. Kramer: Mehr als nur Eule oder Lerche Darum geht es in dieser Folge IQ hier in ARD Sounds IQ Wissenschaft und Forschung aus Berlin ist mir jetzt Professor Achim Kramer zugeschaltet, er leitet den Arbeitsbereich Chronobiologie an der charité und er hat den Haartest mitentwickelt, mit dem man den persönlichen Chronotyp bestimmen kann. Hallo Herr Kramer, Grüße Sie. Sprecher*in 3 Hallo, Grüße Sie auch. Sprecher*in 1 Herr Kramer, ich fahre jetzt einfach gleich mal mit der Tür ins Haus. Sind sie eine Eule oder eine Lerche oder vielleicht keins von beiden? Sprecher*in 3 Na, ganz extrem bin ich nicht, aber bin schon eher ein Frühtyp, also eine leichte Lerche. Ich wache so spontan morgens um 06:30 Uhr auf im Moment und möchte auch gerne schlafen, so 22:30 Uhr. Sprecher*in 1 Oh also, sie sind quasi das Pendant zu mir. Ich als eingefleischte Eule, die morgens kaum die Augen aufkriegt, aber aus ihrer Antwort war jetzt gerade schon zu entnehmen, Sie sagen nicht so extrem, also dass es eben viele unterschiedliche Chronotypen gibt und eben nicht nur Eule und Lerche, das hatte ich vorhin auch schon angesprochen. Ärgert sie das als Forscher eigentlich, dass das oft so? Ja, vereinheitlicht wird und eben nur über diese beiden Chronotypen gesprochen wird. Sprecher*in 3 Denn es ärgert mich nicht, aber es ist schon klar, dass die Menschen sich besonders für Extreme interessieren, weil das natürlich sehr selten ist. So wie ich sag es immer bei der Körpergröße, ist es auch so. Die meisten Personen sind irgendwie normal groß und wenn dann plötzlich einer über 2 Meter 2 Meter 10 ist, dann ist es sehr interessant und die Kleinen sind auch interessant, aber von denen gibt es. Weniger und so ist es bei den Chronotypen auch und deswegen sage ich auch immer, der Übergang ist ja auch fließend. Man kann jetzt nicht sagen, ab diesem Schlafzeitpunkt ist man jetzt eine Eule, so wie man auch nicht sagen kann, ab 2 Meter 2 ist man ein Riese, sondern das geht auch fließend. Wie der Haartest funktioniert und seine Vorteile gegenüber anderen Methoden Und für ihre Studie haben Sie ja haarsträhnen von 4000 Freiwilligen gesammelt, also eine große Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen. Wie kamen sie denn eigentlich auf die Idee dazu, das mit Haarsträhnen zu machen? Sprecher*in 3 Also das liegt daran, dass wir ja schon lange an der inneren Uhr forschen und nicht nur wir, sondern das ganze Feld der Chronobiologie. Und da hat man festgestellt, dass jede einzelne Körperzelle, ja das molekulare Maschinchen für diese innere Uhr auch hat, und da geht es jetzt. Vielleicht muss ich es noch mal präzisieren. Nicht um Haarsträhnen, sondern um das, was unten an den Haaren dran ist, die Haarwurzeln. Und da sind lebende Zellen drin und auch in diesen Zellen befinden sich die Uhrengene und die ganze Maschinerie, mit der man dann die Uhr auslesen kann. Sprecher*in 1 Also wenn ich sie richtig verstanden habe, ist diese Information in jeder unserer Körperzellen gespeichert. Nur man kann es mit den Haaren quasi an der Wurzel der Haare dann besser entnehmen. Ist das richtig so? Sprecher*in 3 Ja, weil das natürlich sehr, wir sagen nicht invasiv, muss nicht Blut abnehmen, ich muss keine Hautbiopsie machen oder sonst irgendwas. Haarwurzeln sind richtig einfach zu entnehmen und das kann ja auch jeder zu Hause machen. Sprecher*in 1 Und so war es, glaube ich, auch bei ihren Testpersonen, oder die haben das einfach zu Hause sich selber ausgerupft, sage ich jetzt mal so n bisschen salopp, und ihnen dann geschickt. Sprecher*in 3 Genau die haben so n Kit zugeschickt bekommen. Da steht ganz genau drin, wie man das Macht und dass man jetzt nicht nur ein Härchen ausreißt, sondern dass wir. Am liebsten 10 solcher Haarwurzeln haben wollen. Und dann haben die das in ein kleines Röhrchen getan und in diesem Röhrchen war ne Stabilisierungslösung drin, damit das Ganze nicht kaputt geht auf dem Postweg. Also schickt uns dann in den Umschlag und schicken es uns an die charité und wir analysieren es dann.
Raw Description
<p>Unsere innere Uhr taktet Schlaf, Hormone, Immunsystem. Chronobiologie und Chronotypen-Tests, unter anderem mit Hilfe von Haarproben, sollen helfen, Medizin zu personalisieren: vom Tablettentiming bis zur Impfung. In diesem Podcast fragen wir: Wie realistisch ist das?</p><p>Host dieser Folge ist Iska Schreglmann<br/>Redaktion: Katharina Hübel<br/>Produktion: Markus Mähner<br/><br/><strong>Unser Interviewpartner:</strong> <br/>Prof. Achim Kramer, Charité Berlin<br/>https://anaesthesieintensivmedizin.charite.de/metas/person/person/address_detail/univ_prof_dr_achim_kramer_1<br/><br/><strong>Zum Weiterlesen:</strong><br/>Hier der Link zur Studie von Prof. Achim Kramer rund um den Chronotypen-Test mittels einer Haarwurzel:<br/>https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2514928123<br/><br/>Mehr zur Zirkadianen Medizin und zur Forschung von Prof. Achim Kramer an der Charité in Berlin findet Ihr hier:<br/>https://www.circadianmedicine.de/de<br/><br/><strong>Zum Weiterhören:</strong><br/>Unsere Podcast-Tipps rund um die Fähigkeiten des menschlichen Körpers bei Radiowissen in ARD Sounds:<br/><br/>Das Interstitium - Unübersehbar groß im Körper<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2f2ed76e2933e1cc/<br/><br/>Leistungsmaschine Körper - Als wir zur Maschine wurden<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:35146a14642c93ce/<br/><br/>Das Immunsystem - Wächter unseres Körpers<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:41148aafbf3ecc6f/<br/><br/>Der Stoffwechsel - Unser unbekannter Motor<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a073e1ca928837bf/<br/><br/><br/>Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (<a href="https://wa.me/491746744240">https://wa.me/491746744240</a>) oder <a href="mailto:iq@br.de">iq@br.de</a><br/><br/>Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter!<strong><br/><br/></strong>IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: <a href="https://1.ard.de/IQWissenschaft">https://1.ard.de/IQWissenschaft</a><br/><br/>Transkript (Genauigkeit kann abweichen)<br/>wenn ihr derzeit so morgens in den Tag startet, wie ist denn da euer Gemütszustand?<br/>Leichtfüßig Zwitschernd oder eher bleischwer?<br/>Also ich trauere ja ehrlich gesagt seit der Nacht der Zeitumstellung immer noch dieser geklauten Stunde hinterher.<br/>Ich bin einfach kein Morgenmensch, kann man nichts machen.<br/>Wird wohl Veranlagung sein.<br/>Gestatten ist gar Schregelmann eine der bekennenden Eulen im IQ Team und davon habt ihr ja sicher schon gehört.<br/>Von dieser Unterscheidung von Eulen und Lerchen.<br/>Sprecher*in 2<br/>Damit beschäftigen sich Chronobiologen, also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unsere innere Uhr erforschen, den biologischen Rhythmus von Lebewesen, Prozesse im Körper, die zum Beispiel von Licht durch Hormone oder auch von unseren Genen beeinflusst werden.<br/>Und die Eule in der Chronobiologie ist die Bezeichnung für Menschen, die morgens gerne länger schlafen, dafür aber nachts zur Höchstform auflaufen.<br/>Ganz anders als die Lerchen, die in aller frühe unverdrossen in den Tag starrten, dann aber abends gerne schnell in die Kissen sinken.<br/>Sprecher*in 1<br/>In Wirklichkeit ist natürlich mal wieder alles viel komplexer.<br/>Es gibt unter den Menschen wesentlich mehr als nur 2 solcher Chronotypen und bei jedem tickt die innere Uhr etwas anders.<br/>Wie die tickt, das kann man jetzt offenbar recht einfach herausfinden, mit Hilfe von Haaren und ihren Wurzeln.<br/>Ein Forscherteam an der Berliner charité.<br/>Hat dazu einen Test entwickelt.<br/>Gib mir dein Haar und ich sage dir, wie deine innere Uhr tickt und falls ihr euch jetzt fragt, ja schön, aber was bringt mir das denn genau an dem Punkt wird s nämlich spannend.<br/>Forscher sagen, wenn man die ganz persönliche innere Uhr kennt, dann kann das tatsächlich helfen gesünder zu werden, denn je nach Chronotyp könnte man dann Patienten und Patientinnen medizinisch anders behandeln.<br/>Wie soll das denn genau funktionieren?<br/>Interview mit Prof. Kramer: Mehr als nur Eule oder Lerche<br/>Darum geht es in dieser Folge IQ hier in ARD Sounds IQ Wissenschaft und Forschung aus Berlin ist mir jetzt Professor Achim Kramer zugeschaltet, er leitet den Arbeitsbereich Chronobiologie an der charité und er hat den Haartest mitentwickelt, mit dem man den persönlichen Chronotyp bestimmen kann.<br/>Hallo Herr Kramer, Grüße Sie.<br/>Sprecher*in 3<br/>Hallo, Grüße Sie auch.<br/>Sprecher*in 1<br/>Herr Kramer, ich fahre jetzt einfach gleich mal mit der Tür ins Haus.<br/>Sind sie eine Eule oder eine Lerche oder vielleicht keins von beiden?<br/>Sprecher*in 3<br/>Na, ganz extrem bin ich nicht, aber bin schon eher ein Frühtyp, also eine leichte Lerche.<br/>Ich wache so spontan morgens um 06:30 Uhr auf im Moment und möchte auch gerne schlafen, so 22:30 Uhr.<br/>Sprecher*in 1<br/>Oh also, sie sind quasi das Pendant zu mir.<br/>Ich als eingefleischte Eule, die morgens kaum die Augen aufkriegt, aber aus ihrer Antwort war jetzt gerade schon zu entnehmen, Sie sagen nicht so extrem, also dass es eben viele unterschiedliche Chronotypen gibt und eben nicht nur Eule und Lerche, das hatte ich vorhin auch schon angesprochen.<br/>Ärgert sie das als Forscher eigentlich, dass das oft so?<br/>Ja, vereinheitlicht wird und eben nur über diese beiden Chronotypen gesprochen wird.<br/>Sprecher*in 3<br/>Denn es ärgert mich nicht, aber es ist schon klar, dass die Menschen sich besonders für Extreme interessieren, weil das natürlich sehr selten ist.<br/>So wie ich sag es immer bei der Körpergröße, ist es auch so.<br/>Die meisten Personen sind irgendwie normal groß und wenn dann plötzlich einer über 2 Meter 2 Meter 10 ist, dann ist es sehr interessant und die Kleinen sind auch interessant, aber von denen gibt es.<br/>Weniger und so ist es bei den Chronotypen auch und deswegen sage ich auch immer, der Übergang ist ja auch fließend.<br/>Man kann jetzt nicht sagen, ab diesem Schlafzeitpunkt ist man jetzt eine Eule, so wie man auch nicht sagen kann, ab 2 Meter 2 ist man ein Riese, sondern das geht auch fließend.<br/>Wie der Haartest funktioniert und seine Vorteile gegenüber anderen Methoden<br/>Und für ihre Studie haben Sie ja haarsträhnen von 4000 Freiwilligen gesammelt, also eine große Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen.<br/>Wie kamen sie denn eigentlich auf die Idee dazu, das mit Haarsträhnen zu machen?<br/>Sprecher*in 3<br/>Also das liegt daran, dass wir ja schon lange an der inneren Uhr forschen und nicht nur wir, sondern das ganze Feld der Chronobiologie.<br/>Und da hat man festgestellt, dass jede einzelne Körperzelle, ja das molekulare Maschinchen für diese innere Uhr auch hat, und da geht es jetzt.<br/>Vielleicht muss ich es noch mal präzisieren.<br/>Nicht um Haarsträhnen, sondern um das, was unten an den Haaren dran ist, die Haarwurzeln.<br/>Und da sind lebende Zellen drin und auch in diesen Zellen befinden sich die Uhrengene und die ganze Maschinerie, mit der man dann die Uhr auslesen kann.<br/>Sprecher*in 1<br/>Also wenn ich sie richtig verstanden habe, ist diese Information in jeder unserer Körperzellen gespeichert.<br/>Nur man kann es mit den Haaren quasi an der Wurzel der Haare dann besser entnehmen.<br/>Ist das richtig so?<br/>Sprecher*in 3<br/>Ja, weil das natürlich sehr, wir sagen nicht invasiv, muss nicht Blut abnehmen, ich muss keine Hautbiopsie machen oder sonst irgendwas.<br/>Haarwurzeln sind richtig einfach zu entnehmen und das kann ja auch jeder zu Hause machen.<br/>Sprecher*in 1<br/>Und so war es, glaube ich, auch bei ihren Testpersonen, oder die haben das einfach zu Hause sich selber ausgerupft, sage ich jetzt mal so n bisschen salopp, und ihnen dann geschickt.<br/>Sprecher*in 3<br/>Genau die haben so n Kit zugeschickt bekommen.<br/>Da steht ganz genau drin, wie man das Macht und dass man jetzt nicht nur ein Härchen ausreißt, sondern dass wir.<br/>Am liebsten 10 solcher Haarwurzeln haben wollen.<br/>Und dann haben die das in ein kleines Röhrchen getan und in diesem Röhrchen war ne Stabilisierungslösung drin, damit das Ganze nicht kaputt geht auf dem Postweg.<br/>Also schickt uns dann in den Umschlag und schicken es uns an die charité und wir analysieren es dann.<br/><br/><br/><br/></p>
Show Notes
Unsere innere Uhr taktet Schlaf, Hormone, Immunsystem. Chronobiologie und Chronotypen-Tests, unter anderem mit Hilfe von Haarproben, sollen helfen, Medizin zu personalisieren: vom Tablettentiming bis zur Impfung. In diesem Podcast fragen wir: Wie realistisch ist das?
Host dieser Folge ist Iska Schreglmann Redaktion: Katharina Hübel Produktion: Markus Mähner
Unser Interviewpartner: Prof. Achim Kramer, Charité Berlin anaesthesieintensivmedizin.charite.de...
Zum Weiterlesen: Hier der Link zur Studie von Prof. Achim Kramer rund um den Chronotypen-Test mittels einer Haarwurzel: pnas.org/doi/10.1073/pnas.2514928123
Mehr zur Zirkadianen Medizin und zur Forschung von Prof. Achim Kramer an der Charité in Berlin findet Ihr hier: circadianmedicine.de/de
Zum Weiterhören: Unsere Podcast-Tipps rund um die Fähigkeiten des menschlichen Körpers bei Radiowissen in ARD Sounds:
Das Interstitium - Unübersehbar groß im Körper ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Leistungsmaschine Körper - Als wir zur Maschine wurden ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Das Immunsystem - Wächter unseres Körpers ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Der Stoffwechsel - Unser unbekannter Motor ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:...
Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (wa.me/491746744240) oder iq@br.de
Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter!IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: 1.ard.de/IQWissenschaft
Transkript (Genauigkeit kann abweichen) wenn ihr derzeit so morgens in den Tag startet, wie ist denn da euer Gemütszustand? Leichtfüßig Zwitschernd oder eher bleischwer? Also ich trauere ja ehrlich gesagt seit der Nacht der Zeitumstellung immer noch dieser geklauten Stunde hinterher. Ich bin einfach kein Morgenmensch, kann man nichts machen. Wird wohl Veranlagung sein. Gestatten ist gar Schregelmann eine der bekennenden Eulen im IQ Team und davon habt ihr ja sicher schon gehört. Von dieser Unterscheidung von Eulen und Lerchen. Sprecher*in 2 Damit beschäftigen sich Chronobiologen, also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unsere innere Uhr erforschen, den biologischen Rhythmus von Lebewesen, Prozesse im Körper, die zum Beispiel von Licht durch Hormone oder auch von unseren Genen beeinflusst werden. Und die Eule in der Chronobiologie ist die Bezeichnung für Menschen, die morgens gerne länger schlafen, dafür aber nachts zur Höchstform auflaufen. Ganz anders als die Lerchen, die in aller frühe unverdrossen in den Tag starrten, dann aber abends gerne schnell in die Kissen sinken. Sprecher*in 1 In Wirklichkeit ist natürlich mal wieder alles viel komplexer. Es gibt unter den Menschen wesentlich mehr als nur 2 solcher Chronotypen und bei jedem tickt die innere Uhr etwas anders. Wie die tickt, das kann man jetzt offenbar recht einfach herausfinden, mit Hilfe von Haaren und ihren Wurzeln. Ein Forscherteam an der Berliner charité. Hat dazu einen Test entwickelt. Gib mir dein Haar und ich sage dir, wie deine innere Uhr tickt und falls ihr euch jetzt fragt, ja schön, aber was bringt mir das denn genau an dem Punkt wird s nämlich spannend. Forscher sagen, wenn man die ganz persönliche innere Uhr kennt, dann kann das tatsächlich helfen gesünder zu werden, denn je nach Chronotyp könnte man dann Patienten und Patientinnen medizinisch anders behandeln. Wie soll das denn genau funktionieren? Interview mit Prof. Kramer: Mehr als nur Eule oder Lerche Darum geht es in dieser Folge IQ hier in ARD Sounds IQ Wissenschaft und Forschung aus Berlin ist mir jetzt Professor Achim Kramer zugeschaltet, er leitet den Arbeitsbereich Chronobiologie an der charité und er hat den Haartest mitentwickelt, mit dem man den persönlichen Chronotyp bestimmen kann. Hallo Herr Kramer, Grüße Sie. Sprecher*in 3 Hallo, Grüße Sie auch. Sprecher*in 1 Herr Kramer, ich fahre jetzt einfach gleich mal mit der Tür ins Haus. Sind sie eine Eule oder eine Lerche oder vielleicht keins von beiden? Sprecher*in 3 Na, ganz extrem bin ich nicht, aber bin schon eher ein Frühtyp, also eine leichte Lerche. Ich wache so spontan morgens um 06:30 Uhr auf im Moment und möchte auch gerne schlafen, so 22:30 Uhr. Sprecher*in 1 Oh also, sie sind quasi das Pendant zu mir. Ich als eingefleischte Eule, die morgens kaum die Augen aufkriegt, aber aus ihrer Antwort war jetzt gerade schon zu entnehmen, Sie sagen nicht so extrem, also dass es eben viele unterschiedliche Chronotypen gibt und eben nicht nur Eule und Lerche, das hatte ich vorhin auch schon angesprochen. Ärgert sie das als Forscher eigentlich, dass das oft so? Ja, vereinheitlicht wird und eben nur über diese beiden Chronotypen gesprochen wird. Sprecher*in 3 Denn es ärgert mich nicht, aber es ist schon klar, dass die Menschen sich besonders für Extreme interessieren, weil das natürlich sehr selten ist. So wie ich sag es immer bei der Körpergröße, ist es auch so. Die meisten Personen sind irgendwie normal groß und wenn dann plötzlich einer über 2 Meter 2 Meter 10 ist, dann ist es sehr interessant und die Kleinen sind auch interessant, aber von denen gibt es. Weniger und so ist es bei den Chronotypen auch und deswegen sage ich auch immer, der Übergang ist ja auch fließend. Man kann jetzt nicht sagen, ab diesem Schlafzeitpunkt ist man jetzt eine Eule, so wie man auch nicht sagen kann, ab 2 Meter 2 ist man ein Riese, sondern das geht auch fließend. Wie der Haartest funktioniert und seine Vorteile gegenüber anderen Methoden Und für ihre Studie haben Sie ja haarsträhnen von 4000 Freiwilligen gesammelt, also eine große Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen. Wie kamen sie denn eigentlich auf die Idee dazu, das mit Haarsträhnen zu machen? Sprecher*in 3 Also das liegt daran, dass wir ja schon lange an der inneren Uhr forschen und nicht nur wir, sondern das ganze Feld der Chronobiologie. Und da hat man festgestellt, dass jede einzelne Körperzelle, ja das molekulare Maschinchen für diese innere Uhr auch hat, und da geht es jetzt. Vielleicht muss ich es noch mal präzisieren. Nicht um Haarsträhnen, sondern um das, was unten an den Haaren dran ist, die Haarwurzeln. Und da sind lebende Zellen drin und auch in diesen Zellen befinden sich die Uhrengene und die ganze Maschinerie, mit der man dann die Uhr auslesen kann. Sprecher*in 1 Also wenn ich sie richtig verstanden habe, ist diese Information in jeder unserer Körperzellen gespeichert. Nur man kann es mit den Haaren quasi an der Wurzel der Haare dann besser entnehmen. Ist das richtig so? Sprecher*in 3 Ja, weil das natürlich sehr, wir sagen nicht invasiv, muss nicht Blut abnehmen, ich muss keine Hautbiopsie machen oder sonst irgendwas. Haarwurzeln sind richtig einfach zu entnehmen und das kann ja auch jeder zu Hause machen. Sprecher*in 1 Und so war es, glaube ich, auch bei ihren Testpersonen, oder die haben das einfach zu Hause sich selber ausgerupft, sage ich jetzt mal so n bisschen salopp, und ihnen dann geschickt. Sprecher*in 3 Genau die haben so n Kit zugeschickt bekommen. Da steht ganz genau drin, wie man das Macht und dass man jetzt nicht nur ein Härchen ausreißt, sondern dass wir. Am liebsten 10 solcher Haarwurzeln haben wollen. Und dann haben die das in ein kleines Röhrchen getan und in diesem Röhrchen war ne Stabilisierungslösung drin, damit das Ganze nicht kaputt geht auf dem Postweg. Also schickt uns dann in den Umschlag und schicken es uns an die charité und wir analysieren es dann.
Raw Description
<p>Unsere innere Uhr taktet Schlaf, Hormone, Immunsystem. Chronobiologie und Chronotypen-Tests, unter anderem mit Hilfe von Haarproben, sollen helfen, Medizin zu personalisieren: vom Tablettentiming bis zur Impfung. In diesem Podcast fragen wir: Wie realistisch ist das?</p><p>Host dieser Folge ist Iska Schreglmann<br/>Redaktion: Katharina Hübel<br/>Produktion: Markus Mähner<br/><br/><strong>Unser Interviewpartner:</strong> <br/>Prof. Achim Kramer, Charité Berlin<br/>https://anaesthesieintensivmedizin.charite.de/metas/person/person/address_detail/univ_prof_dr_achim_kramer_1<br/><br/><strong>Zum Weiterlesen:</strong><br/>Hier der Link zur Studie von Prof. Achim Kramer rund um den Chronotypen-Test mittels einer Haarwurzel:<br/>https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2514928123<br/><br/>Mehr zur Zirkadianen Medizin und zur Forschung von Prof. Achim Kramer an der Charité in Berlin findet Ihr hier:<br/>https://www.circadianmedicine.de/de<br/><br/><strong>Zum Weiterhören:</strong><br/>Unsere Podcast-Tipps rund um die Fähigkeiten des menschlichen Körpers bei Radiowissen in ARD Sounds:<br/><br/>Das Interstitium - Unübersehbar groß im Körper<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2f2ed76e2933e1cc/<br/><br/>Leistungsmaschine Körper - Als wir zur Maschine wurden<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:35146a14642c93ce/<br/><br/>Das Immunsystem - Wächter unseres Körpers<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:41148aafbf3ecc6f/<br/><br/>Der Stoffwechsel - Unser unbekannter Motor<br/>https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a073e1ca928837bf/<br/><br/><br/>Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (<a href="https://wa.me/491746744240">https://wa.me/491746744240</a>) oder <a href="mailto:iq@br.de">iq@br.de</a><br/><br/>Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter!<strong><br/><br/></strong>IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: <a href="https://1.ard.de/IQWissenschaft">https://1.ard.de/IQWissenschaft</a><br/><br/>Transkript (Genauigkeit kann abweichen)<br/>wenn ihr derzeit so morgens in den Tag startet, wie ist denn da euer Gemütszustand?<br/>Leichtfüßig Zwitschernd oder eher bleischwer?<br/>Also ich trauere ja ehrlich gesagt seit der Nacht der Zeitumstellung immer noch dieser geklauten Stunde hinterher.<br/>Ich bin einfach kein Morgenmensch, kann man nichts machen.<br/>Wird wohl Veranlagung sein.<br/>Gestatten ist gar Schregelmann eine der bekennenden Eulen im IQ Team und davon habt ihr ja sicher schon gehört.<br/>Von dieser Unterscheidung von Eulen und Lerchen.<br/>Sprecher*in 2<br/>Damit beschäftigen sich Chronobiologen, also Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unsere innere Uhr erforschen, den biologischen Rhythmus von Lebewesen, Prozesse im Körper, die zum Beispiel von Licht durch Hormone oder auch von unseren Genen beeinflusst werden.<br/>Und die Eule in der Chronobiologie ist die Bezeichnung für Menschen, die morgens gerne länger schlafen, dafür aber nachts zur Höchstform auflaufen.<br/>Ganz anders als die Lerchen, die in aller frühe unverdrossen in den Tag starrten, dann aber abends gerne schnell in die Kissen sinken.<br/>Sprecher*in 1<br/>In Wirklichkeit ist natürlich mal wieder alles viel komplexer.<br/>Es gibt unter den Menschen wesentlich mehr als nur 2 solcher Chronotypen und bei jedem tickt die innere Uhr etwas anders.<br/>Wie die tickt, das kann man jetzt offenbar recht einfach herausfinden, mit Hilfe von Haaren und ihren Wurzeln.<br/>Ein Forscherteam an der Berliner charité.<br/>Hat dazu einen Test entwickelt.<br/>Gib mir dein Haar und ich sage dir, wie deine innere Uhr tickt und falls ihr euch jetzt fragt, ja schön, aber was bringt mir das denn genau an dem Punkt wird s nämlich spannend.<br/>Forscher sagen, wenn man die ganz persönliche innere Uhr kennt, dann kann das tatsächlich helfen gesünder zu werden, denn je nach Chronotyp könnte man dann Patienten und Patientinnen medizinisch anders behandeln.<br/>Wie soll das denn genau funktionieren?<br/>Interview mit Prof. Kramer: Mehr als nur Eule oder Lerche<br/>Darum geht es in dieser Folge IQ hier in ARD Sounds IQ Wissenschaft und Forschung aus Berlin ist mir jetzt Professor Achim Kramer zugeschaltet, er leitet den Arbeitsbereich Chronobiologie an der charité und er hat den Haartest mitentwickelt, mit dem man den persönlichen Chronotyp bestimmen kann.<br/>Hallo Herr Kramer, Grüße Sie.<br/>Sprecher*in 3<br/>Hallo, Grüße Sie auch.<br/>Sprecher*in 1<br/>Herr Kramer, ich fahre jetzt einfach gleich mal mit der Tür ins Haus.<br/>Sind sie eine Eule oder eine Lerche oder vielleicht keins von beiden?<br/>Sprecher*in 3<br/>Na, ganz extrem bin ich nicht, aber bin schon eher ein Frühtyp, also eine leichte Lerche.<br/>Ich wache so spontan morgens um 06:30 Uhr auf im Moment und möchte auch gerne schlafen, so 22:30 Uhr.<br/>Sprecher*in 1<br/>Oh also, sie sind quasi das Pendant zu mir.<br/>Ich als eingefleischte Eule, die morgens kaum die Augen aufkriegt, aber aus ihrer Antwort war jetzt gerade schon zu entnehmen, Sie sagen nicht so extrem, also dass es eben viele unterschiedliche Chronotypen gibt und eben nicht nur Eule und Lerche, das hatte ich vorhin auch schon angesprochen.<br/>Ärgert sie das als Forscher eigentlich, dass das oft so?<br/>Ja, vereinheitlicht wird und eben nur über diese beiden Chronotypen gesprochen wird.<br/>Sprecher*in 3<br/>Denn es ärgert mich nicht, aber es ist schon klar, dass die Menschen sich besonders für Extreme interessieren, weil das natürlich sehr selten ist.<br/>So wie ich sag es immer bei der Körpergröße, ist es auch so.<br/>Die meisten Personen sind irgendwie normal groß und wenn dann plötzlich einer über 2 Meter 2 Meter 10 ist, dann ist es sehr interessant und die Kleinen sind auch interessant, aber von denen gibt es.<br/>Weniger und so ist es bei den Chronotypen auch und deswegen sage ich auch immer, der Übergang ist ja auch fließend.<br/>Man kann jetzt nicht sagen, ab diesem Schlafzeitpunkt ist man jetzt eine Eule, so wie man auch nicht sagen kann, ab 2 Meter 2 ist man ein Riese, sondern das geht auch fließend.<br/>Wie der Haartest funktioniert und seine Vorteile gegenüber anderen Methoden<br/>Und für ihre Studie haben Sie ja haarsträhnen von 4000 Freiwilligen gesammelt, also eine große Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen.<br/>Wie kamen sie denn eigentlich auf die Idee dazu, das mit Haarsträhnen zu machen?<br/>Sprecher*in 3<br/>Also das liegt daran, dass wir ja schon lange an der inneren Uhr forschen und nicht nur wir, sondern das ganze Feld der Chronobiologie.<br/>Und da hat man festgestellt, dass jede einzelne Körperzelle, ja das molekulare Maschinchen für diese innere Uhr auch hat, und da geht es jetzt.<br/>Vielleicht muss ich es noch mal präzisieren.<br/>Nicht um Haarsträhnen, sondern um das, was unten an den Haaren dran ist, die Haarwurzeln.<br/>Und da sind lebende Zellen drin und auch in diesen Zellen befinden sich die Uhrengene und die ganze Maschinerie, mit der man dann die Uhr auslesen kann.<br/>Sprecher*in 1<br/>Also wenn ich sie richtig verstanden habe, ist diese Information in jeder unserer Körperzellen gespeichert.<br/>Nur man kann es mit den Haaren quasi an der Wurzel der Haare dann besser entnehmen.<br/>Ist das richtig so?<br/>Sprecher*in 3<br/>Ja, weil das natürlich sehr, wir sagen nicht invasiv, muss nicht Blut abnehmen, ich muss keine Hautbiopsie machen oder sonst irgendwas.<br/>Haarwurzeln sind richtig einfach zu entnehmen und das kann ja auch jeder zu Hause machen.<br/>Sprecher*in 1<br/>Und so war es, glaube ich, auch bei ihren Testpersonen, oder die haben das einfach zu Hause sich selber ausgerupft, sage ich jetzt mal so n bisschen salopp, und ihnen dann geschickt.<br/>Sprecher*in 3<br/>Genau die haben so n Kit zugeschickt bekommen.<br/>Da steht ganz genau drin, wie man das Macht und dass man jetzt nicht nur ein Härchen ausreißt, sondern dass wir.<br/>Am liebsten 10 solcher Haarwurzeln haben wollen.<br/>Und dann haben die das in ein kleines Röhrchen getan und in diesem Röhrchen war ne Stabilisierungslösung drin, damit das Ganze nicht kaputt geht auf dem Postweg.<br/>Also schickt uns dann in den Umschlag und schicken es uns an die charité und wir analysieren es dann.<br/><br/><br/><br/></p>