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DDR-Jugendweihe: die sozialistische Alternative zur Konfirmation

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Am 27. März 1955 finden in der DDR die ersten Jugendweihen statt. Neben Hochzeiten etabliert sich das Staatsritual als absoluter Höhepunkt im familiären Alltagsleben.

In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:

  • mit welchen Methoden die FDJ den DDR-Nachwuchs auf die Jugendweihe vorbereitet,
  • wie viele Mädchen und Jungen 1955 die erste Jugendweihen durchlaufen,
  • in welchem Tonfall die Zeremonien ablaufen,
  • wie die Gelöbnisse über die Jahre verändert werden,
  • welches Ritual die Jugendweihe jeweils abschließt.

Erwachsenwerden beginnt etwa mit 14 Jahren. Zeremonien wie Kommunion und Konfirmation sollen die Jugendlichen auf ihre Zukunft vorbereiten. In der German Democratic Republic ist es die Jugendweihe, die im ostdeutschen Realsozialismus Teil der Staatsideologie ist.

Dabei ist die Jugendweihe keine Erfindung der DDR. Es gibt sie schon seit 1857 in Germany - zunächst bei freireligiösen Gruppen, später in der Arbeiterbewegung. In der DDR wurde sie zum staatstragenden Pflichtprogramm für Jugendliche der achten Klassen. Offiziell ist die Teilnahme an der Jugendweihe freiwillig.


Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:


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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:

  • Autor: Thomas Klug
  • Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak