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WDR Zeitzeichen

Der vergessene Krieg: Die Schlacht bei Warschau 1920

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In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:

  • wie konfliktreich es nach dem Ersten Weltkrieg in Osteuropa weitergeht,
  • welche Bevölkerungsgruppe unter den polnisch-sowjetischen Kämpfen am meisten leidet,
  • mit welcher Taktik es den Polen gelingt, Warschau zu verteidigen,
  • warum es in Warschau einen Gedenkstein für den polnischen Priester Ignacy Skorupka gibt,
  • was Stalin von der Grenzziehung im Riga-Vertrag von 1921 hält.

Der Erste Weltkrieg endet in Westeuropa 1918. Der östliche Teil des Kontinents hingegen versinkt in einer Reihe bewaffneter Regionalkonflikte - alle ausgelöst durch den Kollaps der europäischen Kaiserreiche: Russland, Österreich-Ungarn und Deutschland. Ein Machtvakuum entsteht.

Wie andere osteuropäische Länder erklärt auch Polen seine Unabhängigkeit und beansprucht seine alten Staatsgrenzen. Doch das widerspricht den sowjetischen Interessen. Es kommt zum Polnisch-Sowjetischen Krieg. Nach anfänglichen Erfolgen muss die polnische Armee die eroberten Gebiete weitgehend aufgeben. Im August 1920 stehen sowjetische Truppen kurz vor Warsaw.

Dann gelingt es der polnischen Armee überraschend, die Rote Armee zu stoppen. Der Preis für das "Wunder an der Weichsel": 10.000 sowjetische Leben und 4.500 polnische. Der Wendepunkt sichert Polens Unabhängigkeit - vorläufig.


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