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Kalte Einöde: Erstmals überwintern neun Frauen in der Antarktis

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In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

  • welche Bedingung die männlichen Entscheider den Forscherinnen für den Einsatz stellen,
  • welches Überlebenstraining die Frauen zur Vorbereitung absolvieren müssen,
  • warum die Wissenschaftlerinnen beim Verlassen der Forschungsstation schwitzen,
  • wie die Frauen nach dem Mauerfall Kontakt zu den 700 Kilometer entfernten DDR-Forschern in der Antarktis aufnehmen,
  • welchen Einfluss die Pionierleistung der Frauen auf die Geschlechterzusammensetzung heutiger Forschungsteams hat.

Der Kontinent der Superlative

Die Antarctica. Der kälteste, stürmischste und lebensfeindlichste Kontinent der Erde, größer als Europe, bedeckt von Tausenden Metern ewigen Eises. Ein halbes Jahr geht die Sonne am Südpol nicht unter, die andere Hälfte herrscht dunkle Nacht.

Im arktischen Winter gibt nur noch der Mond Licht. Es herrschen Temperaturen um minus 40 Grad. Unter diesen Bedingungen müssen die Forscherinnen ausharren. Sie führen wissenschaftliche Experimente durch und überprüfen auch Messgeräte, die kilometerweit von der Station entfernt sind. Im Januar 1991 endet die Überwinterung der neun Frauen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

  • Estella Weigelt (Geophysikerin, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven)
  • Tim Heitland (Mediziner, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven)
  • Monika Sobiesiak und Susanne Korhammer (Hg.): Neun Forscherinnen im ewigen Eis. Die Erste Antarktisüberwinterung eines Frauenteams. Basel 1994

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Produktion

Autorin: Marfa Heimbach
Redaktion: Frank Zirpins
Technik: Sarah Fitzek