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Visionär eines Palästina im Frieden: Martin Buber

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In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

  • was Martin Buber als Dreijährigen schwer traumatisiert,
  • wieso Martin Buber viersprachig aufwächst,
  • warum Bubers Ehefrau bis in sein hohes Alter seine Texte korrigieren muss,
  • wie die SA Martin Buber 1933 zum Rücktritt von seiner Professur nötigt,
  • wie Buber 1953 mit der Annahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels für Empörung sorgt.

Der Visionar eines Palästina im Frieden

Martin Buber träumt von einem lebendigen Judentum. Einem Glauben, der nicht in Gesetzen erstarrt, sondern in menschlichen Beziehungen lebt.

Der Religionsphilosoph wächst in Lemberg, dem heute ukrainischen Lwów, bei seinen Großeltern Salomon und Adele Buber auf. Er hat eine glückliche Kindheit und er liebt die Stadt Lemberg. Deutsch lernt Martin von Großmutter Adele, die sich die Sprache mittels deutscher Literatur selbst beibringt. Heimlich. Denn für jüdische Mädchen gilt jede Art von Lektüre als unziemlich.

Nach dem Studium arbeitet Buber als Journalist und Verlagslektor. Wird eine der wichtigsten Stimmen der jüdischen Bevölkerung Europas. Er zieht mit seiner Frau und den zwei Kindern nach Heppenheim und lehrt ab 1924 jüdische Religionslehre an der Universität Frankfurt.

1938 migriert die gesamte Familie nach Palestine und Buber wird Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Doch in Israel bleibt Martin Buber ein Außenseiter. Er wird zwar geachtet als Gelehrter. Aber Israels Gründerväter können seine fortwährende Kritik am Umgang mit den Palästinensern nicht akzeptieren.


Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

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Credits

Autorin: Marfa Heimbach Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins Technik: Sascha Schiemann