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Vorbild für den Paten: Mafia-Boss Paul Castellano

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In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:

  • wie die Prohibition in den 1920er-Jahren der Mafia zu enormer wirtschaftlicher Macht verhilft,
  • warum der Mord an Paul Castellano wie eine Szene aus einem Hollywoodfilm wirkt,
  • wie die Cosa Nostra mit Angst und Bestechung ihre Macht absicher und ihr kriminelles Imperium erweitert,
  • welche Rolle die Mafia in den USA heute noch spielt.

Paul Castellano, Italo-Amerikaner der zweiten Generation und Boss der Gambino-Familie, steigt vom jungen Fleischer zum "Paten der US-Mafia" auf. Er herrscht mit Terror, kauft Gewerkschaften und kontrolliert das Bau- und Transportgewerbe in New York. Am 16. Dezember 1985 endet seine Macht abrupt: Drei Männer erschießen ihn vor einem Steak House in Manhattan.

Sein Tod steht im Kontext einer Reihe großer Mafia-Prozesse, wegen der die Cosa Nostra ihre Schlagkraft einbüßt. Doch noch heute wird vermutet, die Mafia stecke hinter zahlreichen Betrugsfällen. Sicher ist allerdings nur: Ganz verschwunden ist sie nie.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

  • Misha Glenny, Historiker und Direktor des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (Vienna), Experte für globales organisiertes Verbrechen
  • Jeffrey Sussman: Big Apple Gangsters. The Rise and Decline of the Mob in New York, London 2020
  • Misha Glenny: McMafia. Die grenzenlose Welt des organisierten Verbrechens, München 2008
  • Joseph F. O'Brian und Andris Kurins: Boss of Bosses. The FBI and Paul Castellano, New York 1991

Weiterführende Links:


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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:

  • Autor: Almut Finck
  • Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse
  • Technik: Annette Skrzydlo