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Schwaben- und Hütekinder Schwerstarbeit statt Schule

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Über 300 Jahre lang machen sich Scharen von Kindern im Frühjahr aus den Alpengebieten nach Oberschwaben auf, um sich dort als saisonale Arbeitskräfte zu verdingen. Sie sind zwischen sechs und 14 Jahren alt und leisten als so genannte Schwaben- oder Hütekinder Schwerstarbeit, statt zur Schule zu gehen. Das Phänomen des „Schwabengehens" endet erst Mitte des 20. Jahrhunderts.

Credits

Im Interview:

Literaturtipps:

Regina Lampert, „Die Schwabengängerin - Erinnerungen einer jungen Magd aus dem Vorarlberg 1864-1874". Ein anschaulicher und lebendiger Einblick in Regina Lamperts Leben und Alltag als Schwabenkind. Diese Memoiren hat Lampert 1929 im Alter von 75 Jahren in Heften für ihre Familie niedergeschrieben.

Elmar Bereuter, „Die Geschichte des Kaspanaze - Die Schwabenkinder". Der Roman erschien 2002 und diente Jo Baier als Vorlage für seinen Film „Schwabenkinder". Eine sehr berührende und anschauliche Darstellung der Erfahrungen des Schwabenkindes Kaspar.


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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.