Wie die Politik gegen Deepfakes vorgehen will
Was jetzt?
Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spain erstattet. Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.
Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als „kleinen Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet Rieke Havertz ein, internationale Korrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update
Drei Tage vor der Landtagswahl in Rhineland-Palatinate deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt.
Germany ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung beschleunigen.
Und sonst so? Das Zuckerfest geht los
Moderation & Produktion
- Simone Gaul – Moderation und Produktion
- Hannah Grünewald – Redaktion
- Celine Yasemin Rolle – Mitarbeit
Kontakt: wasjetzt@zeit.de
Newsletter: ZEIT auf Whatsapp abonnieren
Weitere Links zur Folge
- Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95 sortiere ich aus"
- Deepfakes: Fälscht keine Menschen!
- Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes
- Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder
- KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind
- USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg
- Liveblog: Irankrieg: Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland ansetzen
- US-Kriegsministerium: Die Offenbarung des Pete
- OK, America? / Donald Trump: Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will
- Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar
- Landtagswahl: CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD
- Sipri-Report: Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als verdreifacht
Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon nach Bekanntwerden als „einseitige Darstellung falscher Tatsachen" bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel angekündigt. In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein.
Raw Description
<p>Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des <i>Spiegel</i> unter anderem Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen ausreichen, analysiert <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Lisa_Hegemann/index" rel="noopener noreferrer">Lisa Hegemann</a>, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.</p> <p>Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Rieke_Havertz/index" rel="noopener noreferrer">Rieke Havertz</a> ein, internationale Korrespondentin der ZEIT. </p> <p><strong>Außerdem im Update</strong>: Drei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. </p> <p>Deutschland ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung beschleunigen. </p> <p> </p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.swr.de/swraktuell-radio/ende-des-ramadans-wie-sehr-ist-das-zuckerfest-in-deutschland-verankert-100.html" rel="noopener noreferrer">Das Zuckerfest geht los</a></p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Simone_Gaul/index" rel="noopener noreferrer">Simone Gaul</a></p> <p>Redaktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Hannah_Gruenewald/index" rel="noopener noreferrer">Hannah Grünewald</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Celine-Yasemin_Rolle/index" rel="noopener noreferrer">Celine Yasemin Rolle</a></p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:wasjetzt@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wasjetzt@zeit.de</a>.</p> <p>Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029VaBT8La9mrGZuNla6q0Z" rel="noopener noreferrer">hier</a> die ZEIT auf Whatsapp.</p> <p><i>Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon nach Bekanntwerden als "einseitige Darstellung falscher Tatsachen" bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel</i> angekündigt. <i>In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein.</i></p> <p><strong>Weitere Links zur Folge: </strong></p> <p> </p> <p>Collien Fernandes: "<a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-12/collien-fernandes-online-dating-raya-beziehung-mutter" rel="noopener noreferrer">Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95 sortiere ich aus"</a></p> <p>Deepfakes: <a href="https://www.zeit.de/2025/12/deepfakes-kuenstliche-intelligenz-gesetze-marc-uwe-kling" rel="noopener noreferrer">Fälscht keine Menschen!</a></p> <p>Digitale Gewalt: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/digitale-gewalt-bundesjustizministerin-stefanie-hubig-neues-gesetz-pornografische-deepfakes-gxe" rel="noopener noreferrer">Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes</a></p> <p>Deepfakes: <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-01/deep-fakes-ki-internet-misogynie-pornographie" rel="noopener noreferrer">Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder</a></p> <p>KI-Bilder: <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-01/ki-bilder-deep-fakes-fotos-wahrheit" rel="noopener noreferrer">Wenn Bilder nur noch Bullshit sind</a></p> <p>USA: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/usa-peter-hegseth-iran" rel="noopener noreferrer">US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg</a></p> <p>Liveblog: Irankrieg: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog" rel="noopener noreferrer">Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland ansetzen</a></p> <p>US-Kriegsministerium: <a href="https://www.zeit.de/feuilleton/2026-03/us-kriegsministerium-pete-hegseth-iran-angriffskrieg-voelkerrecht" rel="noopener noreferrer">Die Offenbarung des Pete</a></p> <p>OK, America? / Donald Trump: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/donald-trump-irankrieg-ziele-amy-gutmann-ok-america" rel="noopener noreferrer">Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will</a></p> <p>Maga-Bewegung: <a href="https://www.zeit.de/2026/02/maga-bewegung-donald-trump-usa-rechte-revolution" rel="noopener noreferrer">Diesmal ohne Blumen im Haar</a></p> <p>Landtagswahl: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/rheinland-pfalz-landtagswahl-umfrage-zdf-cdu-spd-fast-gleichauf" rel="noopener noreferrer">CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD</a></p> <p>Sipri-Report: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/europa-waffenimporte-friedensforschung-sipri-institut" rel="noopener noreferrer">Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als verdreifacht</a></p> <p><p>Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschlie<strong>ßen</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p>Mehr hören? 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Show Notes
Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spain erstattet. Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des Spiegel unter anderem Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen ausreichen, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.
Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als „kleinen Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet Rieke Havertz ein, internationale Korrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update
Drei Tage vor der Landtagswahl in Rhineland-Palatinate deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt.
Germany ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung beschleunigen.
Und sonst so? Das Zuckerfest geht los
Moderation & Produktion
- Simone Gaul – Moderation und Produktion
- Hannah Grünewald – Redaktion
- Celine Yasemin Rolle – Mitarbeit
Kontakt: wasjetzt@zeit.de
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Weitere Links zur Folge
- Collien Fernandes: "Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95 sortiere ich aus"
- Deepfakes: Fälscht keine Menschen!
- Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes
- Deepfakes: Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder
- KI-Bilder: Wenn Bilder nur noch Bullshit sind
- USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg
- Liveblog: Irankrieg: Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland ansetzen
- US-Kriegsministerium: Die Offenbarung des Pete
- OK, America? / Donald Trump: Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will
- Maga-Bewegung: Diesmal ohne Blumen im Haar
- Landtagswahl: CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD
- Sipri-Report: Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als verdreifacht
Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon nach Bekanntwerden als „einseitige Darstellung falscher Tatsachen" bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel angekündigt. In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein.
Raw Description
<p>Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben. Collien Fernandes spricht von massivem Identitätsmissbrauch und hat Anzeige in Spanien erstattet. Die Vorwürfe umfassen laut einem Bericht des <i>Spiegel</i> unter anderem Identitätsmissbrauch, Beleidigung, Bedrohung sowie körperliche Gewalt in der Beziehung. Ein zuständiges Gericht hat Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird, ist offen. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte weisen die Berichterstattung zurück. Der Fall löst breite Reaktionen in den sozialen Medien, aber auch in der Politik aus. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig fordert strengere Gesetze, insbesondere eine klare Strafbarkeit von Deepfake-Pornografie. Zudem plant sie Maßnahmen wie IP-Adressenspeicherung zur besseren Strafverfolgung. Hintergrund ist die stark zunehmende Verbreitung von Deepfakes im Internet, von der laut Experten bereits Hunderttausende betroffen sind. Warum Betroffene bislang unzureichend geschützt sind und ob die politischen Forderungen ausreichen, analysiert <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Lisa_Hegemann/index" rel="noopener noreferrer">Lisa Hegemann</a>, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.</p> <p>Das Pentagon hat beim US-Kongress die Freigabe von 200 Milliarden Dollar zusätzlich für den Krieg gegen den Iran beantragt. Laut Schätzungen kostet der Krieg pro Tag etwa eine Milliarde Dollar. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Mittel seien notwendig, um Munition aufzufüllen und für mögliche künftige Einsätze vorbereitet zu sein. Präsident Donald Trump bezeichnete die Summe als "kleinen Preis" angesichts globaler Sicherheitsherausforderungen. Die Forderung wird im Kongress unterschiedlich aufgenommen. Demokratische Abgeordnete kritisieren, dass der Kongress vor Beginn des Militäreinsatzes nicht konsultiert worden sei. Einige Republikaner signalisierten Zurückhaltung, während sich andere, darunter Vertreter des Maga-Lagers, klar dagegen aussprechen. Wie die Chancen im Kongress für das Vorhaben des Pentagons stehen, ordnet <a href="https://www.zeit.de/autoren/H/Rieke_Havertz/index" rel="noopener noreferrer">Rieke Havertz</a> ein, internationale Korrespondentin der ZEIT. </p> <p><strong>Außerdem im Update</strong>: Drei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet eine Umfrage vom ZDF auf ein knappes Rennen zwischen CDU und SPD hin. Die CDU liegt demnach bei 29 Prozent, die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei 27 Prozent. In der Direktwahlfrage liegt Alexander Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Kandidat Gordon Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. </p> <p>Deutschland ist laut dem Friedensforschungsinstitut Stockholm International Peace Research Institute der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Wegen des Kriegs im Iran lockert die Bundesregierung befristet die Regeln für Rüstungsexporte in die Golfregion und die Ukraine. Eine sechsmonatige Genehmigung soll Ausfuhren für Luft- und Seeverteidigung beschleunigen. </p> <p> </p> <p>Und sonst so? <a href="https://www.swr.de/swraktuell-radio/ende-des-ramadans-wie-sehr-ist-das-zuckerfest-in-deutschland-verankert-100.html" rel="noopener noreferrer">Das Zuckerfest geht los</a></p> <p> </p> <p>Moderation und Produktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Simone_Gaul/index" rel="noopener noreferrer">Simone Gaul</a></p> <p>Redaktion: <a href="https://www.zeit.de/autoren/G/Hannah_Gruenewald/index" rel="noopener noreferrer">Hannah Grünewald</a></p> <p>Mitarbeit: <a href="https://www.zeit.de/autoren/R/Celine-Yasemin_Rolle/index" rel="noopener noreferrer">Celine Yasemin Rolle</a></p> <p>Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:wasjetzt@zeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wasjetzt@zeit.de</a>.</p> <p>Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029VaBT8La9mrGZuNla6q0Z" rel="noopener noreferrer">hier</a> die ZEIT auf Whatsapp.</p> <p><i>Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert. Christian Ulmens Anwalt hatte die Vorwürfe schon nach Bekanntwerden als "einseitige Darstellung falscher Tatsachen" bezeichnet und rechtliche Schritte gegen den Spiegel</i> angekündigt. <i>In einem Schreiben vom 27. März 2026 hieß es dann: "Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet. Entsprechende Darstellungen sind falsch". Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein.</i></p> <p><strong>Weitere Links zur Folge: </strong></p> <p> </p> <p>Collien Fernandes: "<a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-12/collien-fernandes-online-dating-raya-beziehung-mutter" rel="noopener noreferrer">Ich stehe auf kleine Männer. Alles über 1,95 sortiere ich aus"</a></p> <p>Deepfakes: <a href="https://www.zeit.de/2025/12/deepfakes-kuenstliche-intelligenz-gesetze-marc-uwe-kling" rel="noopener noreferrer">Fälscht keine Menschen!</a></p> <p>Digitale Gewalt: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/digitale-gewalt-bundesjustizministerin-stefanie-hubig-neues-gesetz-pornografische-deepfakes-gxe" rel="noopener noreferrer">Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen pornografische Deepfakes</a></p> <p>Deepfakes: <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-01/deep-fakes-ki-internet-misogynie-pornographie" rel="noopener noreferrer">Die Ohnmacht angesichts dieser Bilder</a></p> <p>KI-Bilder: <a href="https://www.zeit.de/kultur/2025-01/ki-bilder-deep-fakes-fotos-wahrheit" rel="noopener noreferrer">Wenn Bilder nur noch Bullshit sind</a></p> <p>USA: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/usa-peter-hegseth-iran" rel="noopener noreferrer">US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg</a></p> <p>Liveblog: Irankrieg: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog" rel="noopener noreferrer">Iran will Geheimdienst auf Kritiker im In- und Ausland ansetzen</a></p> <p>US-Kriegsministerium: <a href="https://www.zeit.de/feuilleton/2026-03/us-kriegsministerium-pete-hegseth-iran-angriffskrieg-voelkerrecht" rel="noopener noreferrer">Die Offenbarung des Pete</a></p> <p>OK, America? / Donald Trump: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/donald-trump-irankrieg-ziele-amy-gutmann-ok-america" rel="noopener noreferrer">Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will</a></p> <p>Maga-Bewegung: <a href="https://www.zeit.de/2026/02/maga-bewegung-donald-trump-usa-rechte-revolution" rel="noopener noreferrer">Diesmal ohne Blumen im Haar</a></p> <p>Landtagswahl: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/rheinland-pfalz-landtagswahl-umfrage-zdf-cdu-spd-fast-gleichauf" rel="noopener noreferrer">CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfrage knapp vor SPD</a></p> <p>Sipri-Report: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/europa-waffenimporte-friedensforschung-sipri-institut" rel="noopener noreferrer">Waffenimporte europäischer Staaten haben sich mehr als verdreifacht</a></p> <p><p>Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="https://www.zeit.de/podcastabo">Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschlie<strong>ßen</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen"><strong>[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</strong></a><strong>.</strong></p><p>Mehr hören? 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