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Der erste Eremit: Wie Antonius das Mönchtum erfand

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Inhalt dieser Folge

Nach dem Tod seiner Eltern sucht Antonius Hilfe bei Gott. Bis zu seinem Tod im Jahr 356 lebt er einsam und in strenger Askese in der Wüste - und wird damit zum Pionier des Mönchtums.

  • wie ein junger Erbe aus dem ägyptischen Niltal alles aufgibt, was Sicherheit verspricht,
  • warum er für seinen Glauben in die Wüste zieht,
  • was Antonius zum Begründer des Mönchtums macht,
  • wie aus einem Einsiedler eine der prägendsten Gestalten des frühen Christentums wird.

Antonius wächst behütet auf, bis der frühe Tod der Eltern sein Leben erschüttert. Kaum zwanzig Jahre alt, hört er in der Kirche einen Satz aus dem Matthäus-Evangelium, der ihn nicht mehr loslässt: Verkaufe alles und folge mir nach. Antonius nimmt diese Worte wörtlich. Er versorgt seine Schwester, verschenkt seinen Besitz und zieht sich zurück.

Was folgt, ist ein radikales Leben in Askese: wenig Schlaf, kaum Nahrung, Gebet statt Komfort. Antonius stirbt hochbetagt im Jahr 356, längst als gläubiger Einsiedler berühmt. Er prägt ein Ideal, das bis heute nachwirkt: Konzentration auf das Wesentliche.


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