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Antikes Rom: Warum Kaiser Caligula besser war als sein Ruf

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Am 24.1.41 wird der römische Kaiser Gaius, genannt Caligula, ermordet. In Geschichtsbüchern gilt er lange als wahnsinnig. Doch inzwischen gibt es Zweifel an diesem Bild.

In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:

  • dass „Caligula" eigentlich „Gaius" heißt,
  • warum der Name ihn diffamiert,
  • dass der Kaiser bei der Bevölkerung beliebt ist,
  • ob Caligula sein Pferd wirklich zum Konsul machen will,
  • was Caligula und Donald Trump verbindet.

Caligula ist nach Augustus und Tiberius erst der dritte Kaiser Roms. So wollen die Senatoren der einst mächtigen Republik – wie seit Jahrhunderten zuvor – weiterhin Einfluss auf die Regierung nehmen. Doch Caligula macht schnell klar: Er allein herrscht – ohne sie.

Das bringt die Senatoren gegen ihn auf, sie nennen ihn einen Tyrannen und Despoten. Der junge Kaiser zögert nicht und ordnet Hinrichtungen an. Am 24. Januar 41 endet seine Herrschaft abrupt: Caligula wird mit nur 28 Jahren erstochen.

Erst lange nach seinem Tod schmücken Geschichtsschreiber seine Regierungszeit als Horrormärchen aus. Caligula gilt nun als wahnsinnig. Zu Unrecht, wie die moderne Forschung zeigt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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