Skip to content
WDR Zeitzeichen

Einzug der Schweizergarde: Vom Söldnertrupp zur Vatikan-Legende

WDR Zeitzeichen

0:00,0
10 min
0:00
2:00
4:00
0:00 5:00 10:00
1x

In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:

  • wie ausgerechnet ein Papst zum Beinamen „der Schreckliche" kommt,
  • welche Meisterwerke Renaissance-Papst Julius II. ermöglicht,
  • warum die Schweiz in der frühen Neuzeit ein beliebter Ort für das Söldnertum ist,
  • warum die Vereidigung der neuen Schweizergardisten bis heute am 6. Mai begangen wird.

Als Giuliano della Rovere 1503 zum Papst Julius II. gewählt wird, geht das nicht ohne Bestechungen ab. Angesichts zu vieler Feinde will er seine Wahl nicht dem Zufall überlassen. Aber die Angst vor Rache begleitet ihn durch die Korridore des Vatikans. Den Römern traut er nicht mehr über den Weg. Für Julius II. ist klar: Für seinen Schutz müssen Fremde her. In der Schweiz wird er fündig.

Am 22. Januar 1506 nehmen die ersten bis an die Zähne bewaffneten Schweizer ihren Dienst im Vatikan auf. Gut 20 Jahre später beweisen die Gardisten ihre versprochene Treue: Sie schützen Papst Clemens VII. vor dem Söldnerheer Kaiser Karls V. und verteidigen Rom während der Plünderung durch die Kaisertruppen. In der Verteidigungsschlacht sterben 147 Schweizer. Die Garde wird fast ausgelöscht.

Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:


Weiterführende Links:

Feedback

Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: zeitzeichen@wdr.de

Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!


Produktion

Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.